Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karin Wieland

Karin Wieland, 1958 in Hohenlohe geboren, studierte Politische Wissenschaften mit Schwerpunkt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Freien Universität Berlin. 1995 promovierte sie, von 1994 bis 2000 war sie wissenschaftliche Assistentin an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte. Seit 2002 Stipendiatin der "Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur".

Bücher von Karin Wieland

Wieland, Karin: Dietrich und Riefenstahl. Der Traum von der neuen Frau

Cover: Dietrich und Riefenstahl

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446237704, Gebunden, 630 Seiten, 27,90 EUR

Berlin, 1918: Zwei Frauen träumen den gleichen Traum vom Erfolg. Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl spüren, dass ihre Stunde gekommen ist - sie wollen zum Film und Theater, und der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Sie haben ein sicheres Gespür dafür, wie man sich als moderne Frau inszeniert. Befeuert vom Triumphzug ... mehr lesen
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Kraushaar, Wolfgang / Reemtsma, Jan Philipp / Wieland, Karin: Rudi Dutschke, Andreas Baader und die RAF.

Cover: Rudi Dutschke, Andreas Baader und die RAF

Hamburger Edition, Hamburg 2005, ISBN 3936096546, Kartoniert, 143 Seiten, 12,00 EUR

Mit drei Essays: Wolfgang Kraushaar - "Rudi Dutschke und der bewaffnete Kampf". Karin Wieland - "a.". Jan Philipp Reemtsma - "Was heißt 'die Geschichte der RAF verstehen'?"
Der "idealisierte Rebell" und der "Dandy des Bösen" - beide sind unzweifelhaft Schlüsselfiguren gewesen. ... mehr lesen
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Wieland, Karin: Die Geliebte des Duce. Das Leben der Margherita Sarfatti und die Erfindung des Faschismus

Cover: Die Geliebte des Duce

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446204849, Gebunden, 376 Seiten, 24,90 EUR

Sie machte aus Mussolini den Duce und verlieh dem Faschismus ästhetischen Glanz: Margherita Sarfatti. Die wohlhabende Jüdin verliebte sich in den jungen Mussolini und wurde seine geheime Geliebte. Erst ihrem Einfluss verdankte er seine Verwandlung in den charismatischen Duce. Das dramatische Leben einer fast vergessenen Frau. ... mehr lesen
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Breymayer, Ursula / Ulrich, Bernd (Hrsg.) / Wieland, Karin (Hrsg.): Willensmenschen. Über deutsche Offiziere

Cover: Willensmenschen

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3596144388, Taschenbuch, 239 Seiten, 14,78 EUR

Der Offizier als ein zentraler Typus deutscher Kulturgeschichte - eine neue Sichtweise. Nahezu zwei kriegerische Jahrhunderte lang war er Täter und Opfer zugleich. 14 AutorInnen untersuchen kritisch seinen Werte- und Tugendkanon. Konstitutiv ist der Wille - zum Kampf, zum Sterben, zum Töten und zum gesellschaftlichen Aufstieg. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen