Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.03.2010, 16.32 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alexander von Schönburg

Alexander von Schönburg, geboren 1969, war lange freier Journalist und hat u.a. für "Esquire", "Die Zeit" und die "Vogue" geschrieben. Bis 2002 war er Redakteur der Berliner Seiten der "FAZ". Außerdem gehörte er dem popliterarischen Quintett an, das 1999 "Tristesse Royale" herausgab. Von 2005 bis 2006 war er Chefredakteur des Lifestyle-Magazins "Park Avenue", heute arbeitet er wieder als freier Autor, unter anderem mit einer Kolumne in der Bild-Zeitung.

Bücher von Alexander von Schönburg

Schönburg, Alexander von: Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten.

Cover: Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten

Rowohlt Verlag, Berlin 2008, ISBN 3871346047, Gebunden, 271 Seiten, 17,90 EUR

Wie kommt es, dass nach dreihundert Jahren Aufklärung, nach all unseren Bemühungen, sämtliche Rätsel der Welt zu lösen, ausgerechnet das Königtum noch immer einen Zauber bewahrt hat, dem man sich selbst als eingefleischter Republikaner nicht entziehen kann? Alexander von Schönburg versucht dem Geheimnis auf die Spur ... mehr lesen
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Schönburg, Alexander von: Die Kunst des stilvollen Verarmens. Wie man ohne Geld reich wird

Cover: Die Kunst des stilvollen Verarmens

Rowohlt Verlag, Berlin 2005, ISBN 3871345202, Gebunden, 239 Seiten, 17,90 EUR

Reichtum ist schon lange nichts Exklusives mehr. Krethi und Plethi sind heutzutage reich. Als Verarmender hingegen gehört man einer Avantgarde an - schließlich werden wir alle, wirklich alle, bald, und nicht in irgendeiner fernen Zukunft, deutlich ärmer sein als jetzt. Doch die Kunst des stilvollen Verarmens will gelernt sein. Es ... mehr lesen
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Schönburg, Alexander von: Der fröhliche Nichtraucher. Wie man gut gelaunt mit dem Rauchen aufhört

Cover: Der fröhliche Nichtraucher

Rowohlt Verlag, Reinbek 2003, ISBN 3499616602, Taschenbuch, 121 Seiten, 7,90 EUR

Irgendwann im Leben müssen es fast alle Raucher tun: sich das Rauchen abgewöhnen. Und alle haben Angst, es nicht durchzuhalten, Angst, die Qualen der Entwöhnung nicht ertragen zu können, Angst vor der Leere, die der Glimmstängel hinterlässt. Dabei gibt es wenige Dinge, die so einfach sind, wie die Nikotinsucht zu besiegen! ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Signatura rerumGiorgio Agamben: Signatura rerum
Aus dem Italienischen von Anton Schütz. Jede Untersuchung hat einen unausgesprochenen Kern. Doch nur ein Denken, ...

Buch: FreelanderMiljenko Jergovic: Freelander
Aus dem Kroatischen von Brigitte Döbert. Der pensionierte Gymnasiallehrer für Geschichte Karlo Adum erhält ...

Archiv: Bücherschauen

Klanggeist der Poesie

11.03.2010: Die Zeit preist Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt" als vibrierende Meditation über die Zeit, die Wahrheit und einsame Männer. Peter Rühmkorfs Aufnahmen "Jazz und Lyrik" erscheinen ihr als Idealfall akustischer Literatur. Als Gesamtanalyse der Poplinken kann die FAZ Wolfgang Frömbergs Spex-Roman "Spucke" empfehlen. Seufzend liest die SZ die Erinnerungen des Theaterkritikers Henning Rischbieter "Schreiben, Knappwurst, abends Gäste". Und die NZZ zieht sich mit P.G. Wodehouse zurück. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen