Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Alexander Jakowlew

Alexander Jakowlew, geboren 1923, diente nach dem Studium der Pädagogik im Apparat der KPdSU. Als stellvertretender Leiter des Referats Agitation und Propaganda war er Redenschreiber für Chruschtschow und Breschnew. Von 1973 bis 1983 war er Botschafter in Kanada, danach Leiter des Instituts für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen an der Moskauer Akademie der Wissenschaften. Schließlich wurde er zu einem der maßgeblichen Gestalter von Perestroika und Glasnost und Vorsitzender der Kommission zur Rehabilitierung der Opfer politischer Repressionen.

Bücher von Alexander Jakowlew

Jakowlew, Alexander: Ein Jahrhundert der Gewalt in Sowjetrussland.

Cover: Ein Jahrhundert der Gewalt in Sowjetrussland

Berlin Verlag, Berlin 2004, ISBN 3827005477, Gebunden, 352 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Russischen von Bernd Rullkötter. Nach seinen auch in Deutschland viel beachteten Memoiren legt Alexander Jakowlew, der sich unter Gorbatschow einen Namen als "Vater der Glasnost" und "Architekt der Perestroika" gemacht hat, eine scharfsinnige und schockierende Analyse der sowjetischen Geschichte und ihrer inneren Mechanismen ... mehr lesen
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Jakowlew, Alexander: Die Abgründe meines Jahrhunderts. Eine Autobiografie

Cover: Die Abgründe meines Jahrhunderts

Faber und Faber, Leipzig 2003, ISBN 3936618127, Gebunden, 900 Seiten, 29,90 EUR

Auf der medialen Bühne des 20. Jahrhunderts erscheinen die großen Akteure von Stolypin bis Putin, von Lenin bis Gorbatschow, und wir erfahren, warum und wie sie ihre Visionen verspielten oder verloren. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen