Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 19.03.2010, 14.00 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Pia Reinacher

Pia Reinacher, geboren 1954 bei Luzern, war von 1992 bis 2000 Literaturchefin des Zürcher Tages-Anzeiger, seit 2000 arbeitet sie als freie Literaturkritikerin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Weltwoche, außerdem ist sie Dozentin für Literatur- und Kulturkritik an der Zürcher Hochschule Winterthur.

Bücher von Pia Reinacher

Reinacher, Pia: Liebe, Lüge, Libertinage. Eine Expedition zu den Leidenschaften in der zeitgenössischen Literatur.

Cover: Liebe, Lüge, Libertinage

Berlin University Press, Berlin 2008, ISBN 3940432229, Gebunden, 311 Seiten, 29,90 EUR

Liebe, Lüge, Libertinage ist eine anschauliche Entdeckungsreise durch die zeitgenössische Literatur. Wir Leser als Zeitgenossen gewandelter Lebens- und Liebeskonzepte im Übergang zum 21. Jahrhundert erkunden uns selbst in den Mustern und Varianten von Liebe und Begehren, die in den Geschichten der modernen Erzähler ihren Abdruck ... mehr lesen
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Reinacher, Pia: Je suisse. Zur aktuellen Lage der Schweizer Literatur

Cover: Je suisse

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2003, ISBN 3312003288, Kartoniert, 184 Seiten, 17,90 EUR

Früher haben sich die Autoren noch mit der Schweiz gestritten. Die Generation der 68er schrieb die politische Auseinandersetzung auf ihr Banner, der Vaterlands-Diskurs gehörte zwingend zum Repertoire. Angeführt vom kämpferischen Niklaus Meienberg lebt die Generation der heute 60- und 70jährigen - Adolf Muschg, Peter Bichsel, ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Eine iranische Liebesgeschichte zensierenShahriar Mandanipur: Eine iranische Liebesgeschichte zensieren
Aus dem Englischen von Ursula Ballin. Ein iranischer Schriftsteller ist es leid, immer nur düstere Romane ...

Buch: Dein Gesicht morgenJavier Marias: Dein Gesicht morgen
Aus dem Spanischen von Elke Wehr. "Wollte Gott, dass niemand uns jemals um etwas bittet oder auch nur fragt, ...

Archiv: Bücherschauen

Das wäre ja der Tod

19.03.2010: Die FAZ schwärmt vom lakonischen Witz in Tom Drurys Roman "Der Tod des Vandalismus", dem sie mit Begeisterung zu den skurrilsten Orten der amerikanischen Provinz folgt. Die Sagen der Säufer, Zocker und Loser lässt sich die FR von Clemens Meyer erzählen. Großes Lob vergibt die SZ an Andreas Schäfers Roman "Wir vier". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen