Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Wilfried Nippel

Wilfried Nippel, geboren 1950, lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat zahlreiche Beiträge zu Max Weber veröffentlicht.

Bücher von Wilfried Nippel

Nippel, Wilfried: Johann Gustav Droysen. Ein Leben zwischen Wissenschaft und Politik

Cover: Johann Gustav Droysen

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406569374, Gebunden, 446 Seiten, 24,90 EUR

Johann Gustav Droysen (1808-1884) zählt zu den bedeutendsten Historikern des 19. Jahrhunderts. Er wurde durch die Geschichte "Alexanders des Großen" und die "Geschichte des Hellenismus" berühmt, dann mit seiner Biografie des Feldmarschalls York von Wartenburg und der vielbändigen Geschichte der preußischen ... mehr lesen
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Nippel, Wilfried: Antike oder moderne Freiheit?. Die Begründung der Demokratie in Athen und in der Neuzeit

Cover: Antike oder moderne Freiheit?

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3596601045, Kartoniert, 456 Seiten, 11,95 EUR

Die griechisch-römische Antike schuf die Grundlagen der europäischen Kultur. Die -Kulturbedeutung- der Antike liegt in der Entwicklung freiheitlicher Gemeinwesen, in denen die Bürger durch Wahl von Amtsträgern auf Zeit und Abstimmung in den Volksversammlungen über ihre Angelegenheiten selbst entschieden, in denen die Ausübung ... mehr lesen
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Nippel, Wilfried (Hrsg.): Virtuosen der Macht. Herrschaft und Charisma von Perikles bis Mao

Cover: Virtuosen der Macht

C. H. Beck Verlag, München 2000, ISBN 3406460453, gebunden, 320 Seiten, 24,54 EUR

Wilfried Nippel hat fünfzehn Historiker und Politikwissenschaftler gewonnen, die in ihren Beiträgen dem Phänomen von Herrschaft und Charisma nachgehen. Sie porträtieren jeweils eine Persönlichkeit, die sich in der Wahrnehmung ihres Gefolges durch die Aura des Übermenschlichen, zumindest aber des Außergewöhnlichen auszeichnete. All diese "Virtuosen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen