Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 12.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christoph Maria Fröhder

Christoph Maria Fröhder wurde 1942 in Fulda geboren, studierte an der Universität Tübingen und volontierte bei der Stuttgarter Zeitung. Ab 1965 war er drei Jahre lang landespolitischer Korrespondent im Hörfunkstudio des Hessischen Rundfunks in Wiesbaden. In den achtziger Jahren drehte Fröhder zahlreiche, mit aufwändigen Recherchen verbundene Features und Dokumentarfilme für den HR und die ARD (u.a. für Monitor und Report). In den neunziger Jahren wendete er sich wieder der Kriegsberichterstattung zu: 1991 blieb er als einer der wenigen Journalisten während des ersten Golfkriegs in Bagdad. Für seine Arbeiten wurde Christoph-Maria Fröhder mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er ist Vorstandsmitglied des Netzwerks Recherche, ein Zusammenschluss investigativ arbeitender Reporter. Christoph-Maria Fröhder lebt in Frankfurt.

Bücher von Christoph Maria Fröhder

Fröhder, Christoph Maria: Ein Bild vom Krieg. Meine Tage in Bagdad

Cover: Ein Bild vom Krieg

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3455094198, Taschenbuch, 176 Seiten, 14,90 EUR

In Zusammenarbeit mit Peter Graf. Christoph Maria Fröhder berichtet in seinem Kriegs-Tagebuch vom Alltag eines Reporters im Krieg und vom Untergang einer Diktatur. Hautnah schildert er, was er in den vergangenen Wochen in Bagdad erlebte: die Bombardierung der Stadt, den Einmarsch der Amerikaner, das Chaos und die Plünderungen, den Angriff ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen