Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Thornton Wilder

Thornton Wilder, 1897 bis 1975, am 17. April 1897 in Madison, Wisconsin, als Sohn eines Diplomaten geboren, verbrachte seine Jugend in China, wo er eine deutsche Missionsschule besuchte. Er studierte Archäologie und Französisch und lehrte später als Professor an der Universität von Chicago Klassische Literatur und Kreatives Schreiben. In seinen Theaterstücken, Romanen und Erzählungen stehen vor allem philosophische Fragestellungen und der Sinn wie die Bestimmung des Menschen im Vordergrund. Seine Dramen "Unsere kleine Stadt" (1938) und "Wir sind noch einmal davongekommen" (1942) waren Welterfolge, seine Farce "Die Heiratsvermittlerin" (1954) bildete die Vorlage für das Musical "Hello Dolly" (1963). Der dreifache Pulitzerpreisträger starb am 7. Dezember 1975 bei New Haven.

Bücher von Thornton Wilder

Wilder, Thornton: Unsere kleine Stadt. 1 CD

Cover: Unsere kleine Stadt

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3455320104, CD, 17,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Hans Sahl.Gesprochen von Helmut Käutner, Dagmar Altrichter, Harry Meyen, Ida Ehre und anderen. Dieses Hörspiel aus dem Archiv des NDR entstand bei Radio Hamburg. Am 22. Oktober 1945 wurde es zum ersten Mal gesendet. In dem berühmtesten Drama des amerikanischen Autors geht es scheinbar um das ganz normale Leben ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Havanna im SpiegelAlma Guillermoprieto: Havanna im Spiegel
Aus dem Spanischen und Englischen von Matthias Wolf. 1970 verließ die junge Mexikanerin Alma Guillermoprieto ...

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Martina Rellin hat sich mit Frauen aus dem Osten darüber unterhalten, was sie wirklich bewegt, wie sie ihr ...

Archiv: Bücherschauen

Das Gegenglück, der Geist

09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Mein Hymen gehört mir!

03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen