Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 13.02.2012, 09.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Friedrich Christian Delius

Friedrich Christian Delius, geboren im Februar 1943 in Rom, aufgewachsen in Wehrda, Kreis Hünfeld, und Korbach in Hessen. Seit 1963 in Berlin, Studium an der Freien und Technischen Universität (Dr. phil. 1970). 1970 bis 1978 Lektor für Literatur in den Verlagen Klaus Wagenbach und Rotbuch. Prozesse, die die Siemens AG (1972 - 76) und Helmut Horten (1979 - 82) gegen ihn führten, erfolgreich überstanden. Seit 1978 freier Schriftsteller. Lebt in Berlin und Rom.

Bücher von Friedrich Christian Delius

Delius, Friedrich Christian: Als die Bücher noch geholfen haben. Biografische Skizzen

Cover: Als die Bücher noch geholfen haben

Rowohlt Verlag, Berlin 2012, ISBN 3871347353, Gebunden, 304 Seiten, 18,95 EUR

Welches war der verrückteste Moment in der Literaturgeschichte seit 1945? Warum verliebte sich ein junger deutscher Autor in Susan Sontag? Wie veränderten die Schüsse der sechziger Jahre die Sprache? Wie spielte Rudi Dutschke Fußball? Was war so attraktiv am Kollektiv? Warum klagte ein Konzern wie Siemens gegen eine Satire? Wie wurde Literatur durch ... mehr lesen
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Delius, Friedrich Christian: Der Held und sein Wetter. Ein Kunstmittel und sein ideologischer Gebrauch im Roman des bürgerlichen Realismus

Cover: Der Held und sein Wetter

Wallstein Verlag, Göttingen 2011, ISBN 3835310283, Gebunden, 222 Seiten, 24,90 EUR

Mit einem Vorwort von Wolf Haas. "Dieses Buch handelt vom ideologischen Gebrauch eines Kunstmittels im Poetischen Realismus, von den deutschsprachigen literarischen Entsprechungen des uns allen bekannten Phänomens, dass es in Hollywood am dramatischen Ende immer regnet. Warum eigentlich, fragt Delius, regnet es auch im deutschen Realismus ... mehr lesen
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Delius, Friedrich Christian: Die Frau, für die ich den Computer erfand. Roman

Cover: Die Frau, für die ich den Computer erfand

Rowohlt Verlag, Berlin 2009, ISBN 387134642X, Gebunden, 288 Seiten, 19,90 EUR

Die unglaubliche Geschichte des Konrad Zuse, der den ersten Computer der Welt baute - und die Erfindung einer unmöglichen Liebe. "Glauben Sie mir, das Erfinden, auch das geht ja nicht ohne Eros. Ohne Eros entwickelt sich nichts im Leben, nicht einmal der Bau von Rechenmaschinen ... Die Frau, die Leibniz verstand. Die mich verstand. Die Frau, ... mehr lesen
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Delius, Friedrich Christian: Die Minute mit Paul McCartney. Gelesen von Friedrich Christian Delius. 1 CD

Cover: Die Minute mit Paul McCartney

Antje Kunstmann Verlag, München 2008, ISBN 3888975166, CD, 14,90 EUR

1 CD, 76 Minuten. Gelesen von F.C. Delius. Ein Ball, ein Hund, zwei junge Männer, sieben Mädchen - und Paul McCartney. Eine wahre und unerhörte Geschichte aus dem Londoner Regents Park. Delius war dabei und hat sie auf 66 verschiedene Arten erzählt... ... mehr lesen
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Delius, Friedrich Christian: Bildnis der Mutter als junge Frau. Erzählung.

Cover: Bildnis der Mutter als junge Frau

Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2006, ISBN 3871345563, Gebunden, 128 Seiten, 14,90 EUR

Rom, an einem strahlend sonnigen Tag im Januar 1943: Eine junge Deutsche, die kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes steht, begibt sich auf einen Spaziergang in der ihr fremden Stadt. Ihr geliebter Mann, Pfarrer in der kleinen evangelischen Gemeinde, ist an die afrikanische Front versetzt worden, der Zeitpunkt seiner Rückkehr ungewiss. Trotz ... mehr lesen
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Delius, Friedrich Christian: Mein Jahr als Mörder. Roman

Cover: Mein Jahr als Mörder

Rowohlt Verlag, Berlin 2004, ISBN 3871344583, Gebunden, 304 Seiten, 19,90 EUR

Am Nikolaustag 1968 hört ein Berliner Literaturstudent im Radio, dass der Nazi-Richter Rehse endgültig freigesprochen wurde. Noch während die Nachrichten laufen, beschließt er, ein Zeichen zu setzen: Er will diesen Richter umbringen. Für den Studenten eine ganz persönliche Angelegenheit, denn Rehse hat auch den Vater ... mehr lesen
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Delius, Friedrich Christian: Warum ich schon immer Recht hatte - und andere Irrtümer. Ein Leitfaden für deutsches Denken

Cover: Warum ich schon immer Recht hatte - und andere Irrtümer

Rowohlt Verlag, Berlin 2003, ISBN 3871344664, Gebunden, 160 Seiten, 16,90 EUR

Von A (wie Achtundsechzig) bis Z (wie Zeiten, gute) führt Friedrich Christian Delius' kleiner lexikalischer Leitfaden. Hier finden sich Antworten auf die drängenden Fragen der Gegenwart: Wo bleibt der Roman zur deutschen Einheit? Sind Steuerzahler Anarchisten? Warum wird Deutschland kleiner? Wem nützt die Literatur? Wie funktioniert ... mehr lesen
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Delius, Friedrich Christian: Der Königsmacher. Roman

Cover: Der Königsmacher

Rowohlt Verlag, Berlin 2001, ISBN 3871344389, Gebunden, 318 Seiten, 22,91 EUR

Albert Rusch, ein Schriftsteller mit wenig Erfolg, will endlich einen Bestseller schreiben und stößt auf der Suche nach einem passenden Stoff auf eine alte Familiengeschichte: Seine Urururgroßmutter war das uneheliche Kind einer Berliner Tänzerin und des Prinzen von Oranien, der später als Willem I. den holländischen Thron bestieg ... Doch wie ... mehr lesen
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Delius, Friedrich Christian / Lapp, Peter Joachim: Transit Westberlin. Erlebnisse im Zwischenraum

Ch. Links Verlag, Berlin 1999, ISBN 3861531984, gebunden, 190 Seiten, 34,77 EUR

F.C. Delius läßt das "Transit-Gefühl" in einem Essay wieder lebendig werden. Er erzählt aus der Perspektive persönlicher Erlebnisse, die so oder ähnlich jeder auf diesen Kilometern des Übergangs hatte, von Alltäglichem und von Ereignissen, die die Eintönigkeit der Reise überraschend unterbrachen. Peter-Joachim Lapp richtet den analytischen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen