Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 16.23 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Douglas Adams

Douglas Adams, 1952 in Cambridge geboren, beschloss nach der Schule, Bühnenautor und Schauspieler zu werden. Er studierte englische Literatur in Cambridge, schlug sich nach seinem Abschluss 1974 zunächst erfolglos als Autor für Radio- und Fernsehshows durch und versucht sich in Dutzenden von Jobs. Der überraschende Erfolg von "Per Anhalter durch die Galaxis", das zuerst als Hörspiel für die BBC produziert wurde, brachte den Durchbruch und machte Adams zur Kultfigur. Douglas Adams starb am 11. Mai 2001 in einem Fitness-Studio in Santa Barbara, Kalifornien, im Alter von 49 Jahren.

Bücher von Douglas Adams

Adams, Douglas: Per Anhalter durch die Galaxis. 6 CDs

Cover: Per Anhalter durch die Galaxis

DHV - Der Hörverlag, München 2005, ISBN 3899406249, CD, 29,95 EUR

6 CDs, 291 Minuten Laufzeit. Mit Bruno Ganz, Klaus Löwitsch, Bernhard Minetti, Felix von Manteuffel, Doris Schade und anderen. Arthur Dent hat einen echt miesen Tag. Erst soll sein Haus abgerissen werden, um einer Umgehungsstraße Platz zu machen, und dann wird auch noch die gesamte Erde zerstört: Auch sie war einer Umgehungsstraße ... mehr lesen
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Adams, Douglas: Lachs im Zweifel. Zum letzten Mal per Anhalter durch die Galaxis

Cover: Lachs im Zweifel

Heyne Verlag, München 2003, ISBN 3453868641, Gebunden, 326 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Englischen von Benjamin Schwarz. Als Douglas Adams am 11. Mai 2001 in Santa Monica an den Folgen eines Herzinfarkts verstarb, hinterließ er eine riesige Fangemeinde, die seit Jahren sehnsüchtig auf neue Werke des genialen Briten wartete. Lachs im Zweifel ist sein einzigartiges Vermächtnis, enthält es doch erstmals die ersten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Archiv: Bücherschauen

Das Gegenglück, der Geist

09.02.2010: Großer Bahnhof für J.M. Coetzee: Zu seinem Siebzigsten preisen FAZ, FR, NZZ und SZ den neuen autobiografischen Roman "Sommer des Lebens" als "grandios", "raffiniert" und "wahrste, kühnste und unterhaltsamste Literatur". Sehr lieb ist der NZZ die Anti-Hysterie von Arno Geigers Eheroman "Alles über Sally". Die taz feiert Amir Hassan Cheheltans großartigen Roman "Teheran Revolutionsstraße". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Mein Hymen gehört mir!

03.02.2010: Joachim Sartorius nimmt uns mit auf die Prinzeninseln. Alma Guillermoprieto schickt uns ins Kuba der Siebziger. Alek Popov füttert uns mit Erzählungen für Fortgeschrittene. Helene Hegemann und Seyran Ates lassen Rezensentenschläfen pochen. Und Barbara Vine serviert eine bildschöne Leiche. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen