Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Vladimir Jankelevitch

Vladimir Jankelevitch (1903-1985) wurde in Bourges geboren und studierte Philosophie an der Ecole Normale in Paris. 1927 wurde er Lehrer am Institut Francais in Prag und kehrte 1933 nach Frankreich zurück, wo er an zahlreichen Universitäten lehrte. 1939 wurde er eingezogen und ein Jahr später im Krieg verwundet. Er schloß sich der Resistance an und wurde nach dem Krieg 1951 auf den Lehrstuhl für Moralphilosophie an der Sorbonne berufen, wo er bis 1978 lehrte.

Bücher von Vladimir Jankelevitch

Jankelevitch, Vladimir: Der Tod.

Cover: Der Tod

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518584464, Gebunden, 573 Seiten, 39,80 EUR

Aus dem Französischen von Brigitta Restorff. Mit einem Vorwort von Thomas Kapielski. Warum ist der Tod eines Menschen immer eine Art Skandal? Warum ruft dieses ganz normale Ereignis bei jenen, die dabei Zeuge sind, ebensoviel Neugier wie Grauen hervor? Wie kommt es, dass man sich nicht längst an dieses natürliche und doch stets zufällige ... mehr lesen
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Jankelevitch, Vladimir: Erste Philosophie. Einleitung in eine Philosophie des 'Beinahe'

Cover: Erste Philosophie

Turia und Kant Verlag, Wien 2005, ISBN 385132384X, Gebunden, 293 Seiten, 29,00 EUR

Aus dem Französischen und mit einem Nachwort von Jürgen Brankel. Erstmals erscheint eines der Hauptwerke des französischen Philosophen Vladimir Jankelevitch (1903-1985) in deutscher Sprache. Die "Philosophie premiere" (1953) kreist um den Augenblick, den "instant". Darin zeigt sich sowohl die Besonderheit Jankelevitchs ... mehr lesen
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Jankelevitch, Vladimir: Das Verzeihen. Essays zur Moral und Kulturphilosophie

Cover: Das Verzeihen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518583654, Gebunden, 296 Seiten, 29,90 EUR

Herausgegeben von Ralf Konersmann. Aus dem Französischen von Claudia Brede-Konersmann. Mit einem Vorwort von Jürg Altwegg. In seinem Heimatland Frankreich wird Vladimir Jankelevitch heute als einer der zentralen Philosophen des 20. Jahrhunderts angesehen. Aus seiner Prägung durch Henri Bergson hat er nie ein Hehl gemacht. Jankelevitch ... mehr lesen
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Jankelevitch, Vladimir: Kann man den Tod denken?. Gespräche

Cover: Kann man den Tod denken?

Turia und Kant Verlag, Wien 2003, ISBN 3851323408, Kartoniert, 127 Seiten, 10,00 EUR

Aus dem Französischen von Jürgen Brankel. Dieses Buch stellt den französischen Philosophen und Musiktheoretiker Vladimir Jankelevitch (1903-1985) vor. Der Sohn jüdischer Emigranten lehrte an der Sorbonne und ist trotz seiner internationalen Bedeutung dem deutschsprachigen Publikum bisher nur durch ein Buch über Ravel (rowohlt) ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen