Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 16.03.2010, 14.04 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Helme Heine

Helme Heine, 1941 in Berlin geboren, lebt in Neuseeland. Er schreibt für Theater und Film, meist jedoch für Kinder und Erwachsene.

Bücher von Helme Heine

Heine, Helme / Radowitz, Gisela von: Fälle für Freunde. Alle Geschichten aus Mullewapp (Ab 5 Jahre)

Cover: Fälle für Freunde

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446234489, Gebunden, 185 Seiten, 12,90 EUR

Mullewapp ist ein friedliches Fleckchen Erde für Menschen und Tiere. Aber kleine und große Gauner gibt es dort auch. Und wenn sie was anstellen, ist das ein Fall für die Freunde: Johnny Mauser, Franz von Hahn und den dicken Waldemar. Der Fuchs, der das Hühnerstehlen nicht lassen kann, der fiese Kerl, dem die Freunde den Plattfuß ... mehr lesen
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Heine, Helme: Die Schöpfung. Eine musikalische Erzählung (ab 4 Jahren). Mit CD

Cover: Die Schöpfung

Schott Verlag, Weinheim und Mainz 2005, ISBN 3795705215, Gebunden, 64 Seiten, 22,90 EUR

Bilderbuch mit CD. Musik von Reinhard Seifried. ."Am Anfang war das Nichts. Es gab kein Oben und kein Unten, kein Links und kein Rechts. Es gab keine Schneeflocke, keinen Grashalm, kein Glühwürmchen, noch nicht einmal das Atom. Es gab nur Gott - und die Ewigkeit." So lässt Helme Heine seine musikalische Erzählung beginnen. ... mehr lesen
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Heine, Helme: Foxtrott. (Ab 4 Jahre)

Cover: Foxtrott

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446203060, Gebunden, 32 Seiten, 12,90 EUR

Mama und Papa Fuchs freuen sich nicht so recht über ihren musikalischen Nachwuchs. Gar zu ausdauernd und laut trötet, trommelt und singt ihre Tochter Foxtrott. Und das sogar bei der Jagd! Die Eltern Fuchs sind ganz schön sauer - bis der Jäger alle drei beim Hühnerstehlen erwischt und nur der Gesang der kleinen Foxtrott ihn milde ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Die LDPD und das Ende der DDRManfred Bogisch: Die LDPD und das Ende der DDR
Manfred Bogisch, langjähriger Mitarbeiter des LDPD-Vorsitzenden Manfred Gerlach und des LDPD-Vorsitzenden ...

Buch: AtemschaukelHerta Müller: Atemschaukel
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. "Es war ...

Archiv: Bücherschauen

Wehrhafte Heiterkeit

16.03.2010: Einfach brillant findet die NZZ, mit welch bitterer Lust und scharfem Geist Shahriar Mandanipur in seinem Roman "Eine iranische Liebesgeschichte zensieren" einen Iran ohne Hoffnung schildert. Die FR preist Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" als Wundertüte der Erzählkunst (hier eine Leseprobe). Mit Begeisterung liest die FAZ Richard Obermayrs Roman "Das Fenster". Sehr empfehlen kann die SZ Juan Jose Millas' Roman "Meine Straße war die Welt", aber auch Erik Orsennas Reportage "Die Zukunft des Wassers". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen