Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 19.03.2010, 12.29 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Louis-Ferdinand Celine

Louis-Ferdinand Celine (eigentlich Destouches) wurde 1894 geboren. 1932 erschien sein berühmter Roman "Reise ans Ende der Nacht". Nach einer Reise in die Sowjetunion 1936 veröffentlichte er antisemitische Pamphlete. 1944 floh er aus Frankreich und wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Nach der Amnestie kehrte er 1952 zurück und ließ sich als Armenarzt in Meudon nieder. Celine starb 1961.

Bücher von Louis-Ferdinand Celine

Celine, Louis-Ferdinand: Reise ans Ende der Nacht. 5 CDs

Cover: Reise ans Ende der Nacht

DHV - Der Hörverlag, München 2008, ISBN 3867170584, CD, 29,95 EUR

5 CDs, 263 Minuten. Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Gekürzte Hörspielversion. Regie: Ulrich Lampen. Sprecher: Felix von Manteufell, Rainer Bock, Jens Harzer u. a. Die Nacht kam 1932 in die Welt. Sie ist lang, wahrscheinlich wird sie ewig dauern. Die Reise des Kriegsfreiwilligen, Armenarztes, Weltverächters Ferdinand ... mehr lesen
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Celine, Louis-Ferdinand: Briefe an Freundinnen.

Cover: Briefe an Freundinnen

Merlin Verlag, Gifkendorf 2007, ISBN 387536256X, Kartoniert, 216 Seiten, 16,90 EUR

Herausgegeben von Colin W. Nettelbeck. Aus dem Französischen von Katarina Hock. Zum ersten Mal liegen die Briefe des umstrittenen Autors an seine Freundinnen und Geliebten auf Deutsch vor. Sie zeigen eine zerrissene Persönlichkeit und dokumentieren den Wandel des Louis-Ferdinand Destouche - wie er mit bürgerlichem Namen hieß - ... mehr lesen
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Celine, Louis-Ferdinand: Reise ans Ende der Nacht. Roman

Cover: Reise ans Ende der Nacht

Rowohlt Verlag, Reinbek 2003, ISBN 3498009265, Gebunden, 671 Seiten, 29,90 EUR

Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Celines "Reise ans Ende der Nacht" gehört zu den größten, aber auch den umstrittensten literarischen Werken des 20. Jahrhunderts. Verfasst unter dem schockierenden Eindruck des großen Schlachtens im 1. Weltkrieg, ist es ein wilder Aufschrei gegen die Verkommenheit einer Welt, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Dichtung und Tischtennis

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Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen