Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.03.2010, 16.32 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Tivadar Soros

Tivadar Soros, geboren 1894, überlebte die Nazibesetzung Ungarns. 1956 floh er mit seiner Frau in die USA, wo 1965 auf Esperanto seine Memoiren erschienen. Er starb 1968.

Bücher von Tivadar Soros

Soros, Tivadar: Maskerade. Die Memoiren eines Überlebenskünstlers

Cover: Maskerade

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart - München 2003, ISBN 3421054967, Gebunden, 317 Seiten, 24,90 EUR

Mit einem Vorwort von Paul und George Soros und einem Nachwort von Humphrey Tonkin. Aus dem Englischen von Holger Fliessbach. Die fesselnden Erinnerungen des jüdischen Anwalts Tivadar Soros an die Zeit der deutschen Besetzung Ungarns vom März 1944 bis zum Januar 1945. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Signatura rerumGiorgio Agamben: Signatura rerum
Aus dem Italienischen von Anton Schütz. Jede Untersuchung hat einen unausgesprochenen Kern. Doch nur ein Denken, ...

Buch: FreelanderMiljenko Jergovic: Freelander
Aus dem Kroatischen von Brigitte Döbert. Der pensionierte Gymnasiallehrer für Geschichte Karlo Adum erhält ...

Archiv: Bücherschauen

Klanggeist der Poesie

11.03.2010: Die Zeit preist Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt" als vibrierende Meditation über die Zeit, die Wahrheit und einsame Männer. Peter Rühmkorfs Aufnahmen "Jazz und Lyrik" erscheinen ihr als Idealfall akustischer Literatur. Als Gesamtanalyse der Poplinken kann die FAZ Wolfgang Frömbergs Spex-Roman "Spucke" empfehlen. Seufzend liest die SZ die Erinnerungen des Theaterkritikers Henning Rischbieter "Schreiben, Knappwurst, abends Gäste". Und die NZZ zieht sich mit P.G. Wodehouse zurück. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen