Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hanno Loewy

Hanno Loewy, geboren 1961, ist Literatur- und Medienwissenschaftler, Ausstellungsmacher und Publizist. Von 1995 bis 2000 war er Gründungsdirektor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur Geschichte der Filmtheorie, zur Rezeptionsgeschichte des Holocaust, zur Kultur der Moderne, zur jüdischen Geschichte, zum Nationalsozialismus und zur Geschichte der Fotografie.

Bücher von Hanno Loewy

Loewy, Hanno: Bela Balazs. Märchen, Ritual und Film

Cover: Bela Balazs

Vorwerk 8 Verlag, Berlin 2003, ISBN 3930916533, Kartoniert, 430 Seiten, 29,00 EUR

Es war ein ungarischer Autor und "intellektueller Flaneur", der die erste bedeutende deutschsprachige Filmtheorie lieferte: Bela Balazs legte mit "Der sichtbare Mensch" (1924) und "Der Geist des Films" (1930) zwei Werke vor, die bis heute ihre Bedeutung für Film und Theorie nicht verloren haben. Loewys Studie, die erstmalig Balazs' Werk prozesshaft ... mehr lesen
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Loewy, Hanno: Taxi nach Auschwitz. Feuilletons

Cover: Taxi nach Auschwitz

Philo Verlag, Berlin 2002, ISBN 3825702839, Broschiert, 191 Seiten, 24,80 EUR

Das Buch erzählt von den verborgenen Spuren der Geschichte in der Gegenwart, ihren Abdrücken im Material der sichtbaren Welt, ihren symbolischen Vereinnahmungen und ihrem Absinken zum Resonanzboden des Lebens danach. Momentaufnahmen, die der Autor von sich selbst und anderen macht, neben sich tretend, sich und andere ironisierend. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen