Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 08.37 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hugo Claus

Hugo Claus, 1929 in Brügge geboren, ist als Prosaschriftsteller und Lyriker, als Dramatiker, Film- und Theaterregisseur, durch seine Mitgliedschaft in der neoexpressionistischen Malergruppe »Cobra« auch als Maler bekannt geworden. Der Autor lebt, nach langen Aufenthalten in Frankreich, Italien und den USA, in Gent.

Bücher von Hugo Claus

Claus, Hugo: Der Kummer von Belgien. Roman

Cover:  Der Kummer von Belgien

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 3608936009, Gebunden, 824 Seiten, 24,50 EUR

Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert. Erzählt wird die Geschichte des kleinen, rotzfrechen Louis Seynaves aus dem flämischen Walle, der zu Beginn am Straßenrand hingerissen den Einmarsch deutscher SS-Verbände in sein Heimatstädtchen verfolgt. Und schnell ist der Leser vertraut mit diesem Kleinstadt-Kosmos ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Claus, Hugo: Der Schlafwandler. Drei Geschichten

Cover: Der Schlafwandler

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 360893247X, Gebunden, 190 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert. Emily und Anna lieben sich, sie sind ein Paar. Doch ihr Leben ist nicht glücklich verlaufen. Und so haben sie sich in einem belgischen Seebad eine Luxus-Hotelsuite gemietet, um gemeinsam aus dem Leben zu gehen. In kurzen und extrem einprägsamen Szenen erfährt der Leser die Stationen ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Claus, Hugo: Unvollendete Vergangenheit. Roman

Cover: Unvollendete Vergangenheit

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3608934952, Gebunden, 174 Seiten, 17,13 EUR

Aus dem Niederländischen von Waltraud Hüsmert. Noël, der in seiner Jugend vom Fahrrad fiel und seitdem etwas konfus ist, wittert Ungeheuerliches. Denn kürzlich, so sagen die Leute, sind zwei Mädchen verschwunden, spurlos. Noël hat einen Verdacht, und er beschließt, die Sache in die Hand zu nehmen. Komprimiert inszeniert Hugo Claus den Verlauf ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Claus, Hugo: Hugo Claus: Gedichte.

Cover: Hugo Claus: Gedichte

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3608934960,                          , 212 Seiten, 19,43 EUR

Ausgewählt und übertragen von Maria Csollany und Waltraud Hüsmert. Die literarische Moderne, Eliot und Pound, die Mythen der europäischen Tradition ? das ist das Material dieser Gedichte. Der vorliegende Band, der die Texte nebeneinander in der Originalfassung und der Übertragung präsentiert, ist eine Auswahl aus dem lyrischen Oeuvre von Claus, ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen