Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Pindar

Pindar wurde 522/18 bei Theben geboren und starb nach 438/32 v. Chr. in Argos. Er trat kurz nach 500 als Dichter und Komponist lyrischer Chorlieder auf, in denen Vers, Musik und Tanzbewegung eine Einheit bildeten. Pindar steht am Ausgang der archaischen Zeit. Seine Lyrik deutet die Welt als einen gottgewirkten Sinnzusammenhang. Die Gedichte mit Beispielen aus dem Mythos und den zahlreichen Sentenzen sind durch strengen Aufbau, hohes Pathos und einen bildhaften, schon im Altertum als dunkel empfundenen Stil gekennzeichnet. Von seinen Werken sind die Siegesgesänge (Epinikien) für die Preisträger der Olympischen, Pythischen, Nemeischen und Isthmischen Wettkämpfe erhalten, außerdem Fragmente von Päanen und Dithyramben. (Brockhaus) Die "pindarische Ode", eine besondere Form der Lyrik, beeinflusste im 19. Jahrhundert den deutschen Dichter Friedrich Hölderlin. Seine Themen schöpfte Pindar oft aus der Welt der Mythologie, so dass seine Gedichte für Mythologen zu einer wichtigen Quelle wurden.

Bücher von Pindar

Pindar, : Siegeslieder. Griechisch-Deutsch

Cover: Siegeslieder

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406496385, Gebunden, 150 Seiten, 14,90 EUR

Übersetzt von Uvo Hölscher. Herausgegeben von Thomas Poiss. Mit einem Geleitwort von Michael Theunissen. "O meine Seele trachte nicht nach unsterblichem Leben: schöpfe das Mögliche aus!" Dieses Buch enthält eine kleine Kostbarkeit für die Freunde antiker Poesie: Im Nachlass von Uvo Hölscher, einem der besten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen