Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Claudio Magris

Claudio Magris, 1939 in Triest geboren studierte Germanistik in Turin und promovierte 1964 mit der Arbeit "Der habsburgische Mythos in der österreichischen Literatur". Seit Mitte der 60er Jahre lehrt er als Professor für Deutsche Literatur in Triest und ist regelmäßiger Mitarbeiter des "Corriere della Sera". Für sein Buch "Die Welt en gros und en detail" erhielt er 1997 den Premio Strega, den wichtigsten italienischen Literaturpreis.

Bücher von Claudio Magris

Magris, Claudio: Das Alphabet der Welt. Von Büchern und Menschen

Cover: Das Alphabet der Welt

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446237593, Gebunden, 301 Seiten, 21,90 EUR

Aus dem Italiensichen von Ragni Maria Gschwend. Von Kindheit an ein großer Leser, erzählt der berühmte Schriftsteller Claudio Magris aus Italien von den Büchern, die seinen Werdegang begleiteten: von Salgari, dem italienischen Karl May ; der Odyssee , für Magris das Buch der Bücher; und natürlich dem Alten und Neuen ... mehr lesen
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Magris, Claudio: Ein Nilpferd in Lund. Reisebilder

Cover: Ein Nilpferd in Lund

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446230866, Gebunden, 222 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Italienischen von Karin Krieger. Claudio Magris schreibt über das Reisen als Leben und als Überschreitung von Grenzen aller Art. Hier besucht er das Grab von Goethes Lotte und wandelt in Spanien auf den Spuren von Don Quijote. In Leningrad besichtigt er die ärmliche Wohnung, in der Dostojewski "Raskolnikoff" geschrieben ... mehr lesen
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Magris, Claudio: Blindlings. Roman

Cover: Blindlings

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208259, Gebunden, 414 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Italienischen von Ragni Maria Gschwend. Claudio Magris erzählt vom Untergang der Illusionen: Da ist zum einen der Abenteurer Jorgensen, der am königlichen Hof in Dänemark aufwächst und Jahre später in jene Stadt deportiert wird, die er selber gegründet hat - Hobart Town in Tasmanien. Und zum anderen der Italiener ... mehr lesen
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Magris, Claudio: Die Ausstellung.

Cover: Die Ausstellung

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446205438, Broschiert, 61 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Italienischen von Hanno Helbling. Dito Timmel, ein vergessener Triestiner Maler, der 1949 im Irrenhaus starb, steht im Mittelpunkt dieser anarchischen und tragikomischen Erzählung. Postum werden Timmels Gemälde im Irrenhaus gezeigt, die Leichenreden halten die Freunde in der Wirtschaft, während der Sarg auf dem Friedhof gesegnet ... mehr lesen
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Magris, Claudio: Utopie und Entzauberung. Geschichten, Hoffnungen und Illusionen der Moderne

Cover: Utopie und Entzauberung

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446202161, Gebunden, 365 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Italienischen von Ragni Maria Gschwend, Karin Krieger, Renate Lunzer, Madeleine von Pasztory, Petra Brauns und Elise Dinkelmann. Mit Leidenschaft, Ironie und Scharfsinn erzählt Claudio Magris in seinem Essayband von einer Vielzahl von Themen: der Rolle des Intellektuellen in der Politik, der Erfahrung der Grenze, der Frage nach dem freien ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen