Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Klaus Harpprecht

Klaus Harpprecht, 1927 in Stuttgart geboren, arbeitete viele Jahre als Journalist u. a. für RIAS Berlin, SFB, WDR und ZDF. 1966-1969 war er Leiter des S. Fischer Verlags in Frankfurt/Main, 1972-1974 Chef der Schreibstube und Berater bei Bundeskanzler Willy Brandt. Klaus Harpprecht lebt seit 1982 als freier Autor in Frankreich.

Bücher von Klaus Harpprecht

Harpprecht, Klaus: Die Gräfin. Marion Dönhoff. Eine Biografie

Cover: Die Gräfin

Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2008, ISBN 3498029843, Gebunden, 592 Seiten, 24,90 EUR

Mit 16 Bildtafeln. Sie war eine ungewöhnliche Frau, und sie wurde zur bedeutendsten Publizistin der Bundesrepublik Deutschland: Marion Gräfin Dönhoff (1909 - 2002), Aristokratin und Bürgerin zugleich. Als langjährige Herausgeberin des Wochenblatts "Die Zeit" hat sie Geschichte geschrieben; als Chronistin der Vertreibung ... mehr lesen
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Harpprecht, Klaus: Harald Poelchau. Ein Leben im Widerstand

Cover: Harald Poelchau

Rowohlt Verlag, Reinbek 2004, ISBN 349802969X, Gebunden, 253 Seiten, 19,90 EUR

Im Jahr 1933 übernahm ein junger Theologe das Amt des Gefängnispfarrers in der Berliner Haftanstalt Tegel: Harald Poelchau. Er ahnte nicht, dass er in den folgenden zwölf Jahren dem mörderischen Charakter des Nationalsozialismus so hautnah begegnen sollte. Mehr als eintausend zum Tode verurteilte Häftlinge hat er auf ihren Gang ... mehr lesen
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Harpprecht, Klaus: Im Kanzleramt. Tagebuch der Jahre mit Willy Brandt

Cover: Im Kanzleramt

Rowohlt Verlag, Reinbek 2000, ISBN 3498029568, Gebunden, 560 Seiten, 24,54 EUR

Dass Klaus Harpprecht in den Jahren 1972 bis 1974 Berater und Redenschreiber bei Willy Brandt war, ist bekannt. Dass er in dieser Zeit ein sehr persönliches Tagebuch geführt hat, war bislang ein gut gehütetes Geheimnis. Jetzt hat er diese Notizen aus dem Tresor geholt - ein Protokoll der Ära Brandt und ein Spiegel der Bonner Politik dieser Jahre. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

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Vexierspielkünstler

20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen