Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Rene Girard
Girard, Rene: Shakespeare. Theater des Neides

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446236503, Gebunden, 569 Seiten, 29,90 EUR
Aus dem Englischen von Wiebke Meier. Eine epochale Studie über William Shakespeare: Alle menschliche Kultur entwickle sich aus dem Bedürfnis der Nachahmung, besagt Rene Girards mimetische Theorie. Philosophie, Literaturwissenschaft und Religionswissenschaft haben die Theorie aufgegriffen, und Girard selbst wendet sie nun auf ein zentrales ... mehr lesen
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Girard, Rene: Gewalt und Religion. Gespräche mit Wolfgang Palaver

Matthes und Seitz, Berlin 2010, ISBN 3882216328, Broschiert, 103 Seiten, 12,80 EUR
Aus dem amerikanischen Englisch von Heide Lipecky und Andreas L. Hofbauer. Rene Girard spricht mit Wolfgang Palaver über "mimetisches Begehren", Apokalypse und die Unterscheidung der Religion in rituelle Praxis und Glaubenssätze. Ein Gespräch über die bewegenden Themen unserer Zeit, gleichzeitig eine Einführung in ... mehr lesen
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Girard, Rene: Das Ende der Gewalt. Analyse des Menschheitsverhängnisses. Erkundungen zu Mimesis und Gewalt mit Jean-Michel Oughourlian und Guy Lefort

Herder Verlag, Freiburg 2009, ISBN 3451293854, Gebunden, 416 Seiten, 39,95 EUR
Ungekürzte Neuausgabe. Aus dem Französischen von Elisabeth Mainberger-Ruh. Rene Girard analysiert den Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt. Als Ursache macht er die Aneignung und Nachahmung gewalttätigen Verhaltens aus. Die Klärung dieses Nachahmungstriebs ist für ihn der Schlüssel - zum Verständnis kultureller ... mehr lesen
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Girard, Rene / Vattimo, Gianni: Christentum und Relativismus.

Herder Verlag, Freiburg i.Br. 2008, ISBN 3451320762, Gebunden, 107 Seiten, 14,95 EUR
Eingeleitet und herausgegeben von Pierpaolo Antonello. Aus dem Französischen und Italienischen von Christine Boesten-Stengel. Welche Rolle spielt die christliche Religion in einer globalisierten und multikulturellen Welt? Wie ist das Verhältnis von Wahrheit und Freiheit, von Relativismus und Glaube zu bestimmen? Wie kann der neuen, religiös ... mehr lesen
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Girard, Rene: Die verkannte Stimme des Realen. Eine Theorie archaischer und moderner Mythen

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446206809, Kartoniert, 231 Seiten, 23,50 EUR
Aus dem Französischen von Petra Willim. So unterschiedlich Theorien über Kulturen auch ausgefallen sind, eines hatten sie oft gemeinsam: das Misstrauen gegenüber dem Begriff des Realen. Girard war es immer unbegreiflich, wie leichtfertig eine solch zentrale Kategorie preisgegeben werden konnte. In einer Reihe von Aufsätzen, die ... mehr lesen
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Girard, Rene: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz. Eine kritische Apologie des Christentums

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446202307, Gebunden, 256 Seiten, 21,50 EUR
Aus dem Französischen von Elisabeth Mainberger-Ruh. Mit einem Nachwort von Peter Sloterdijk. Girard preist das "mimetische Begehren": Jeder Mensch begehrt nur das, was auch ein anderer begehrt. Daraus entsteht Rivalität, die zu einer Gewalteskalation führt - symbolisiert durch einen Satan, der nur durch die Wahl eines Sündenbocks ... mehr lesen
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Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
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Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





