Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Rene Girard

Rene Girard, 1923 in Avignon geboren, lebt seit 1947 in den USA, wo er als Professor für Französische Sprache, Literatur und Kultur an der Stanford University lehrte. Seit 2005 ist er Mitglied der Academie Francaise.

Bücher von Rene Girard

Girard, Rene: Shakespeare. Theater des Neides

Cover: Shakespeare

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446236503, Gebunden, 569 Seiten, 29,90 EUR

Aus dem Englischen von Wiebke Meier. Eine epochale Studie über William Shakespeare: Alle menschliche Kultur entwickle sich aus dem Bedürfnis der Nachahmung, besagt Rene Girards mimetische Theorie. Philosophie, Literaturwissenschaft und Religionswissenschaft haben die Theorie aufgegriffen, und Girard selbst wendet sie nun auf ein zentrales ... mehr lesen
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Girard, Rene: Gewalt und Religion. Gespräche mit Wolfgang Palaver

Cover: Gewalt und Religion

Matthes und Seitz, Berlin 2010, ISBN 3882216328, Broschiert, 103 Seiten, 12,80 EUR

Aus dem amerikanischen Englisch von Heide Lipecky und Andreas L. Hofbauer. Rene Girard spricht mit Wolfgang Palaver über "mimetisches Begehren", Apokalypse und die Unterscheidung der Religion in rituelle Praxis und Glaubenssätze. Ein Gespräch über die bewegenden Themen unserer Zeit, gleichzeitig eine Einführung in ... mehr lesen
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Girard, Rene: Das Ende der Gewalt. Analyse des Menschheitsverhängnisses. Erkundungen zu Mimesis und Gewalt mit Jean-Michel Oughourlian und Guy Lefort

Cover: Das Ende der Gewalt

Herder Verlag, Freiburg 2009, ISBN 3451293854, Gebunden, 416 Seiten, 39,95 EUR

Ungekürzte Neuausgabe. Aus dem Französischen von Elisabeth Mainberger-Ruh. Rene Girard analysiert den Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt. Als Ursache macht er die Aneignung und Nachahmung gewalttätigen Verhaltens aus. Die Klärung dieses Nachahmungstriebs ist für ihn der Schlüssel - zum Verständnis kultureller ... mehr lesen
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Girard, Rene / Vattimo, Gianni: Christentum und Relativismus.

Cover: Christentum und Relativismus

Herder Verlag, Freiburg i.Br. 2008, ISBN 3451320762, Gebunden, 107 Seiten, 14,95 EUR

Eingeleitet und herausgegeben von Pierpaolo Antonello. Aus dem Französischen und Italienischen von Christine Boesten-Stengel. Welche Rolle spielt die christliche Religion in einer globalisierten und multikulturellen Welt? Wie ist das Verhältnis von Wahrheit und Freiheit, von Relativismus und Glaube zu bestimmen? Wie kann der neuen, religiös ... mehr lesen
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Girard, Rene: Die verkannte Stimme des Realen. Eine Theorie archaischer und moderner Mythen

Cover: Die verkannte Stimme des Realen

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446206809, Kartoniert, 231 Seiten, 23,50 EUR

Aus dem Französischen von Petra Willim. So unterschiedlich Theorien über Kulturen auch ausgefallen sind, eines hatten sie oft gemeinsam: das Misstrauen gegenüber dem Begriff des Realen. Girard war es immer unbegreiflich, wie leichtfertig eine solch zentrale Kategorie preisgegeben werden konnte. In einer Reihe von Aufsätzen, die ... mehr lesen
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Girard, Rene: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz. Eine kritische Apologie des Christentums

Cover: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446202307, Gebunden, 256 Seiten, 21,50 EUR

Aus dem Französischen von Elisabeth Mainberger-Ruh. Mit einem Nachwort von Peter Sloterdijk. Girard preist das "mimetische Begehren": Jeder Mensch begehrt nur das, was auch ein anderer begehrt. Daraus entsteht Rivalität, die zu einer Gewalteskalation führt - symbolisiert durch einen Satan, der nur durch die Wahl eines Sündenbocks ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen