Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 17.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Studs Terkel

Studs Terkel wurde 1912 geboren, in dem Jahr, wie er gern sagt, in dem die Titanic unterging. Er ist der Autor von zehn Büchern, die aus Amerikas oral history nicht mehr wegzudenken sind. Für "The Good War" (dt: "Der gute Krieg") hat er den Pulitzer-Preis erhalten. Seine tägliche Radiosendung von 1954-1998 hat ihn über seine Heimatstadt Chicago hinaus berühmt gemacht. Er ist Mitglied der "Academy of Arts and Letters" und mit mehreren Preisen ausgezeichnet worden. Studs Terkel starb im Herbst 2008.

Bücher von Studs Terkel

Terkel, Studs: Studs meets Music. Studs Terkel im Gespräch mit großen Musikern des 20. Jahrhunderts

Cover: Studs meets Music

Antje Kunstmann Verlag, München 2006, ISBN 3888974534, Gebunden, 240 Seiten, 19,90 EUR

Bis in die 90er Jahre war Pulitzer-Preisträger Studs Terkel Gastgeber einer täglichen Radioshow in Chicago und präsentierte seinen Zuhörern Musik und Gespräche mit Stars aus Klassik, Oper, Jazz, Gospel, Blues, Folk und Rock. "Studs Meets Music" enthält gut zwei Dutzend von Terkels Interviews mit einigen der ... mehr lesen
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Terkel, Studs: Giganten des Jazz. (Ab 12 Jahren)

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3861507234, Gebunden, 234 Seiten, 14,00 EUR

Aus dem Englischen von Karl Heinz Siber. Illustriert von Robert Galster und Carol Isern. Studs Terkel hat sie noch persönlich gekannt, die Stars der frühen Jazz-Ära: Benny Goodman, Count Basie, Duke Ellington, Dizzy Gillespie, Bessie Smith, Bix Beiderbecke, Charlie Parker, John Coltrane u.v.a. Und seiner Gesprächskunst verdanken ... mehr lesen
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Terkel, Studs: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Politisches Engagement in schwieriger Zeit

Cover: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Antje Kunstmann Verlag, München 2004, ISBN 3888973686, Gebunden, 320 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Englischen von Michael Schulte. In seinem Buch befragt der legendäre amerikanische Interviewer Menschen unterschiedlichster Herkunft, die nach ihren Überzeugungen zu leben versuchten, auch wenn es gerade am wenigsten opportun erschien. Gewerkschaftler und Menschenrechtskämpfer erzählen von ihrem Leben, Lehrer, Krankenschwestern, ... mehr lesen
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Terkel, Studs: Gespräche um Leben und Tod. Grenzerfahrungen, Ängste, Wünsche und Hoffnungen

Cover: Gespräche um Leben und Tod

Antje Kunstmann Verlag, München 2002, ISBN 3888973112, Gebunden, 432 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Inge Leipold. 90 Jahre wird Studs Terkel, und in seinem (vorläufig) letzten Buch beschäftigt er mit dem Thema Tod. Die Gedanken und Gefühle, die Geschichten der einfachen Leute sind es, die ihn interessieren, die "unbekannten Helden des Alltaglebens" mit der ihnen eigenen Beredsamkeit und Poesie. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen