Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Dezsö Kosztolanyi
Kosztolanyi, Dezsö: Lerche. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518224239, Gebunden, 218 Seiten, 14,80 EUR
Aus dem Ungarischen von Heinrich Eisterer. "Lerche" spielt in wenigen Septembertagen des Jahres 1899 in einem ungarischen Provinznest namens Sarszeg. Lerche, eine junge Frau, die Vater und Mutter den Haushalt führt, wird zur Erholung aufs Land geschickt. Kaum ist sie fort, brechen die Eltern aus ihrem zurückgezogenen Leben aus: Sie ... mehr lesen
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Kosztolanyi, Dezsö: Lerche. Roman

Manesse Verlag, Zürich 2007, ISBN 3717521446, Gebunden, 302 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. Dieser ungarische Fin-de-siecle-Klassiker führt uns in den Randbezirk der glanzvollen Donaumonarchie. Die fiktive Provinzstadt Sarszeg, fernab aller mondänen k.u.k-Herrlichkeit, dient als Kulisse eines psychologischen Kammerspiels, das der Autor mit verhaltenen Tönen und sparsamen Gesten höchst ... mehr lesen
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Kosztolanyi, Dezsö: Die Abenteuer des Kornel Esti.

Rowohlt Verlag, Berlin 2006, ISBN 3871345393, Gebunden, 187 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. Kornel Esti, schillernder Kaffeehausliterat, ist überall zuhause, in der Provinz wie in Metropolen. So vielfältig wie die Orte und Menschen, die er aufsucht, sind die Abenteuer, die er so frech wie bravourös besteht. Paris gilt Estis besondere Liebe - die nicht alle seine Landsleute teilen. ... mehr lesen
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Kosztolanyi, Dezsö: Ein Held seiner Zeit. Die Bekenntnisse des Kornel Esti

Rowohlt Verlag, Berlin 2004, ISBN 3871344893, Gebunden, 297 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. Wer ist Kornel Esti? Ein Bohemien und Bürgerschreck, ein Mephisto der Moderne, der im eleganten Budapest sein Unwesen treibt, eine der lebendigsten Fiktionen, die jemals zu Papier gebracht wurden. Sein Schöpfer ist ein braver Bürger, zu feige, um gegen gesellschaftliche Konventionen zu verstoßen. ... mehr lesen
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Kosztolanyi, Dezsö: Anna Edes. Roman
Aufbau Verlag, Berlin 1999, ISBN 3746660467, Taschenbuch, 220 Seiten, 8,18 EUR
Kosztolanyi, Dezsö: Der goldene Drachen. Roman

edition q im Quintessenz Verlag, Berlin 1999, ISBN 3861245108, Gebunden, 276 Seiten, 19,43 EUR
Aus dem Ungarischen von Hans Skirecki. Dezsö Kosztolanyi zählt zu den wichtigsten Vertretern der ungarischen Literatur nach dem Ersten Weltkrieg. Nach "Der blutige Dichter", "Lerche" und "Anna Edes" (übersetzt bereits in den zwanziger Jahren) wird mit der vorliegenden deutschen Erstveröffentlichung von "Der goldene Drachen" (entstanden 1924/25) ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





