Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Martin Pollack
Pollack, Martin / Ransmayr, Christoph: Der Wolfsjäger. Drei polnische Duette

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 3100629507, Gebunden, 80 Seiten, 14,00 EUR
Zwei Schriftsteller, eine Erzählung: Christoph Ransmayr und Martin Pollack führen an drei Geschichten aus Polen eine besondere Spielart des Erzählens vor: das Duett. Ein Jäger, der seinem Gott vorwirft, dass er den Wolf erschaffen hat; ein hingerichteter Held und Heiliger, der sich als unschuldiger Tor erweist, und ein Nachkomme, ... mehr lesen
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Pollack, Martin: Kaiser von Amerika. Die große Flucht aus Galizien

Zsolnay Verlag, Wien 2010, ISBN 3552055142, Gebunden, 284 Seiten, 19,90 EUR
Die Freiheitsstatue: Hunderttausende ließen sich um 1900 von diesem verlockenden Bild über den Ozean locken. Damals hatte in Galizien (heute Polen und Ukraine), dem Armenhaus der Habsburger-Monarchie, eine Welle der Emigration eingesetzt. Kleinbauern, Handwerker, jüdische "Luftmenschen", sie alle suchten eine bessere Zukunft; ... mehr lesen
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Pollack, Martin: Warum wurden die Stanislaws erschossen?. Reportagen

Zsolnay Verlag, Wien 2008, ISBN 3552054324, Gebunden, 232 Seiten, 19,90 EUR
"Für mich begann der Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa am 18. August 1980. Ja, genau an diesem Tag." Martin Pollack, einem damals nahezu unbekannten Reporter, der über die Streiks der Solidarnosc in der Danziger Leninwerft berichten wollte, wurde die Einreise nach Polen verweigert. Doch die bislang so selbstbewusst-arroganten ... mehr lesen
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Pollack, Martin (Hrsg.): Sarmatische Landschaften. Nachrichten aus Litauen, Beloruss, der Ukraine, Polen und Deutschland

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3100623037, Gebunden, 362 Seiten, 28,00 EUR
Sarmatien ist eine der verlorenen Provinzen Europas, die einmal seine Mitte war. Zwischen Litauen, Weißrussland, der Ukraine und Polen gelegen, sah Sarmatien Joseph Roth zur Feder greifen, Czeslaw Milosz über die Jahrmärkte wandeln und die Singers und Brodskys ihre Koffer packen - wenn ihnen die Zeit dazu geblieben war. Es war ... mehr lesen
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Pollack, Martin (Hrsg.): Von Minsk nach Manhattan. Polnische Reportagen

Zsolnay Verlag, Wien 2006, ISBN 3552053719, Gebunden, 270 Seiten, 21,50 EUR
Aus dem Polnischen von Joanna Manc, Martin Pollack und Renate Schmidgall. 38.196 Mal hat Janina Turek in 57 Jahren das Telefon abgehoben, 1922 Mal hat sie sich mit jemandem verabredet: Janina Turek hat alles, buchstäblich alles in ihrem Leben notiert. Limalo besitzt in einem Vorort von Warschau eine Villa und macht Geschäfte; plötzlich ... mehr lesen
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Pollack, Martin: Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater

Zsolnay Verlag, Wien 2004, ISBN 3552053182, Gebunden, 256 Seiten, 21,50 EUR
Sbarramento di Brennero/Sperre am Brenner: Am Eingang eines Bunkers an der österreichisch-italienischen Grenze wird am 6. April 1947 die Leiche eines Mannes entdeckt. Nachforschungen ergeben die wahre Identität des Toten: Dr. Gerhard Bast, geboren 1911 in der Gottschee, SS-Sturmbannführer, Mitglied der Gestapo, von der Bundespolizeidirektion ... mehr lesen
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Pollack, Martin: Anklage Vatermord. Der Fall Philipp Halsmann

Zsolnay Verlag, Wien 2002, ISBN 3552052062, Gebunden, 324 Seiten, 21,50 EUR
Er zählt zu den besten Fotografen der Welt, seine Porträts der Reichen und Schönen hängen in den wichtigsten Sammlungen. Ein Ereignis lastete jedoch als Trauma auf seinem Leben: Am 10. September 1928 war sein Vater während einer gemeinsamen Bergtour im Tiroler Zillertal tödlich verunglückt, noch am selben Tag wurde ... mehr lesen
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Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
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Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
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Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





