Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 04.09.2010, 22.19 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Natsuki Ikezawa

Natsuki Ikezawa, geboren 1945 in Hokkaido als Sohn des Schriftstellers Fukunaga Takehiko, gehört heute zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Japans. Nach abgebrochenem naturwissenschaftlichem Studium lebte er mehrere Jahre in Griechenland und trat nach seiner Rückkehr in die Heimat zunächst als Lyriker und Übersetzer in Erscheinung. Seit Mitte der 80er Jahre entstanden mehrere Romane, dazu zahlreiche Erzählungen (u. a. "Still life", Akutagawa-Preis) und Essays (u. a. "Ende mit Freuden", Yomiuri-Preis).

Bücher von Natsuki Ikezawa

Ikezawa, Natsuki: Aufstieg und Fall des Macias Guili. Roman

Cover: Aufstieg und Fall des Macias Guili

edition q im Quintessenz Verlag, Berlin 2002, ISBN 386124540X, Gebunden, 504 Seiten, 29,70 EUR

Aus dem Japanischen von Otto Putz. Im Zentrum dieses 1993 veröffentlichten Buches steht Präsident Macias Guili - aus kleinen Verhältnissen stammend, in Japan aufgewachsen, danach zum autokratischen Herscher einer mikronesischen Insel-Republik aufsteigend und schließlich untergehend. Ein politischer Roman über Ausübung ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

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Archiv: Bücherschauen

Dialoge (und Mono-, Tria-, Tetraloge)

04.09.2010: Viele lesenswerte Rezensionen heute in der NZZ. Atemberaubend erscheint ihr der Roman "Fegefeuer" der jungen finnischen Autorin Sofi Oksanen über die Gräuel in Estland nach dem Krieg. Nüchtern und informativ ist die NZZ-Besprechung zu Thilo Sarrazin. Spannend die Auseinandersetzung mit dem Romancier und Tagebuchautor Sandor Marai. Und faszinierend die Neuübersetzung von William Gaddis' Roman "JR". Die FAZ bringt die erste Besprechung von Jonathan Franzens "Freiheit'": Simply ein Must.
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Archiv: Bücherbrief

Ich verhungere auch

05.08.2010: Marketa Pilatova zeigt uns vier Frauen, die ums Glück kämpfen. Elizabeth Strout zeigt uns eine nicht nette Frau mit Empathie. Vladimir Sorokin schickt uns noch einmal zur Bruderschaft des Lichts. Wojciech Jagielski porträtiert die irre ugandische Lords Resistance Army. Kirsten Heisig erklärt, warum jugendliche Straftäter nicht härter, sondern schneller bestraft werden sollen.
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Archiv: Kolumnen

Die Farbe von Kopfweh

26.08.2010: Louise Welsh zeichnet in ihrem Krimi "Das Alphabet der Knochen" ein wenig charmantes Bild vom Universitätskader. Selbst Kindermörder sehen besser aus. Jedediah Berry pflanzt uns das "Handbuch der Detektive" ins Unterbewusstsein. Mehr lesen

Wie man eine Lerchenpastete backt

08.07.2010: Dominique Manottis Wirtschaftsthriller "Letzte Schicht" verarbeitet in bester Costa-Gavras-Manier die Affäre um die Privatisierung des französischen Riesenkonzerns Thomson. In Domingo Villars Krimi "Strand der Ertrunkenen" ermittelt ein empfindsamer galicischer Inspektor gegen den Geist eines alten Kapitäns. Mehr lesen

Siegelringzellen-Krebs

12.05.2010: In seinem grandiosen Noir-Krimi "Der sichere Tod" lässt  Adrian McKinty einen Kleingangster, der Yeats, Koestler und die Frankfurter Schule zitiert, gegen seinen eifersüchtigen Boss antreten. In Josh Bazells Krimi-Comedy "Schneller als der Tod" nimmt es ein ehemaliger Profi-Killer mit der Mafia und dem amerikanischen Gesundheitssystem zugleich auf. Mehr lesen