Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
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Bücher von Michel Houellebecq
Houellebecq, Michel / Levy, Bernard-Henri: Volksfeinde. Ein Schlagabtausch

DuMont Verlag, Köln 2009, ISBN 3832195181, Gebunden, 320 Seiten, 22,95 EUR
Aus dem Französischen von Bernd Wilczek. Ein Duell in Worten. Zwei der sichtbarsten literarischen Gestalten Frankreichs begegnen sich zum Schlagabtausch: Bernard-Henri Levy und Michel Houellebecq. Der "Philosoph ohne Ideen, aber mit Beziehungen" trifft auf den "Nihilisten, Reaktionär, Zyniker, verschämten Frauenfeind" ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Michel Houellebecq: Gesammelte Gedichte. 3 Bände. Suche nach Glück. Der Sinn des Kampfes. Wiedergeburt

DuMont Verlag, Köln 2006, ISBN 3832179763, Kartoniert, 589 Seiten, 29,90 EUR
3 Bände in Kassette. Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Die Kassette "Gesammelte Gedichte" versammelt zum ersten Mal alle veröffentlichten Gedichte Michel Houellebecqs in deutscher Übersetzung. Michel Houellebecqs Lyrik ist gezeichnet vom Schrecken über die Wiederholungen des Lebens, nah an der Gegenwart ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Die Möglichkeit einer Insel. Roman

DuMont Verlag, Köln 2005, ISBN 3832179283, Gebunden, 443 Seiten, 24,90 EUR
Aus dem Französischen von Uli Wittmann. Der Mensch ist verschwunden. Und mit ihm der Kult um Sex und Fun und ewige Jugend. Geblieben ist nichts als Ekel, Einsamkeit und Langeweile. Der Mensch ist für das Glück und dessen Voraussetzung, die bedingungslose Liebe, nicht geschaffen. Angesichts der unerträglich schmerzvollen Erfahrung ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Plattform. Hörspiel. 2 CDs

Audio Verlag, Berlin 2003, ISBN 3898132307, CD, 19,95 EUR
Bearbeitung und Regie: Martin Zylka; Sprecher: Jürgen Tarrach, Sylvester Groth, Ulrich Noethen und andere. "Plattform" protokolliert ein Leben: Tristesse, Liebesglück und tragischen Tod. Der Erzähler Michel ist Beamter im Kultusministerium. Vierzig, farblos, frustriert und nach Dienstschluss einsamer Peep-Show-Erotomane und Experte im ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Plattform. Roman

DuMont Verlag, Köln 2002, ISBN 3832156305, Gebunden, 370 Seiten, 24,00 EUR
Aus dem Französischen von Uli Wittmann. Der Erzähler Michel ist Beamter im Kultusministerium. Vierzig, farblos, frustriert und nach Dienstschluss einsamer Peep-Show-Erotomane und Experte im TV-Zappen. Die Urlaubspauschalreise ins Traumland Thailand verspricht diesem "ziemlich mittelmäßigen Individuum" paradiesisches Glück und ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Gegen die Welt, gegen das Leben. H. P. Lovecraft

DuMont Verlag, Köln 2002, ISBN 3832155317, Gebunden, 115 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Französischen von Ronald Voullie. Michel Houellebecqs erstes Buch aus dem Jahr 1991 blieb auch in der französischen Öffentlichkeit fast unbemerkt. Gegen die Welt, gegen das Leben setzt sich mit dem amerikanischen Kultautor der fantastischen Literatur auseinander, und bereits in dieser ersten Veröffentlichung von Michel Houellebecq ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Der Sinn des Kampfes. Gedichte. Deutsch-Französisch

DuMont Verlag, Köln 2001, ISBN 3770153588, Broschiert, 207 Seiten, 16,36 EUR
Übertragen von Hinrich Schmidt-Henkel. ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Elementarteilchen. 2 CDs. Hörspiel mit Blixa Bargeld, Lena Stolze, Michael Tregor u.v.a.

Audio Verlag, Potsdam 2001, ISBN 3898131408, CD, 20,43 EUR
Aus dem Französischen von Uli Wittmann. 2 CDs mit 150 Minuten Laufzeit. Radiopremiere: 7./14. Febr. 2001 (2 Teile) auf WDR 3. Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann. Komposition: Blixa Bargeld. Sprecher: Blixa Bargeld, Vadim Glowna, Michael Tregor, Lena Stolze, Horst Mendroch u. v. a. Nach dem gleichnamigen Roman von Michel Houellebecq. ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Suche nach Glück. Gedichte. Französisch-Deutsch

DuMont Verlag, Köln 2000, ISBN 377015357X, Broschiert, 188 Seiten, 16,36 EUR
Übertragen von Hinrich Schmidt-Henkel. Neben seinen erzählenden und essayistischen Büchern hat Michel Houellebcq drei Gedichtsammlungen veröffentlich, von denen "Suche nach Glück" nun als Erste übersetzt vorliegt. Diese Gedichte folgen einer Ästhetik des Augenblicks und lassen sich als ein einziges großes ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Lanzarote. Erzählung

DuMont Verlag, Köln 2000, ISBN 3770155505, Gebunden, 157 Seiten, 25,51 EUR
Textband: 77 Seiten, Fotoband: 80 Seiten. Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel. ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Elementarteilchen. Roman

DuMont Verlag, Köln 1999, ISBN 3770148797, Gebunden, 360 Seiten, 22,50 EUR
Houellebecq berichtet vom glücklosen Leben der Halbbrüder Bruno und Michel, erst in der französischen Provinz, dann in Paris. Sie teilen eine egoistisch lieblose Mutter aus der 68er Generation, und sie teilen ihre von kalter Einsamkeit geprägte lebenslange Verstörung. Eines Tages klont Michel, der Molekularbiologe ... mehr lesen
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Houellebecq, Michel: Die Welt als Supermarkt. Interventionen. Essays
DuMont Verlag, Köln 1999, ISBN 3770149726, kartoniert, 100 Seiten, 15,24 EUR
"Die Welt als Supermarkt" versammelt Literatur- und Filmkritiken, Gespräche und offene Briefe zum eigenen Werk sowie theoretische Aufsätze über die Rolle der Literatur. Houellebecq greift die heiß diskutierten Themen seiner Romane auf und bezieht Stellung: zum Klonen, zur Pornographie, zum Vorwurf der Frauenfeindlichkeit ... mehr lesen
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Juan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
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Georgi Gospodinov: Kleines morgendliches Verbrechen
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Archiv: Bücherschauen
Doppeltes Glück
17.03.2010: Die FAZ lernt mit Bernd Lichtenbergs Familienroman "Kolonie der Nomaden", die Angst vor dem kommenden Schrecken zu fürchten. Sehr unheimlich findet die NZZ auch Paulus Hochgatterers Roman "Das Matratzenhaus. Die SZ kann Justine Levys Roman "Schlechte Tochter" allen Frauen mit schwierigen Müttern empfehlen. Die FR liest Essays von Orhan Pamuk. Die heutige Literaturbeilage der FAZ werten wir in den nächsten Tagen. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



