Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Wolf Graf von Baudissin

Wolf Graf von Baudissin, geboren 1907 in Trier, trat 1930 in die Reichswehr ein, zwischen 1941 und 1947 war Baudissin in britischer Kriegsgefangenschaft. 1955 wurde Baudissin Angestellter des neugegründeten Bundesverteidigungsministeriums. Graf Baudissin gilt als Mitbegründer der Bundeswehr und als Vater des Konzepts der Inneren Führung, womit er maßgeblich zum Bild des Soldaten als Staatsbürger in Uniform beitrug. 1967 trat Baudissin als Generalleutnant in den einstweiligen Ruhestand. Baudissin starb 1993.

Bücher von Wolf Graf von Baudissin

Baudissin, Wolf Graf von / Dohna, Dagmar Gräfin zu: ... als wären wir nie getrennt gewesen. Briefe 1941-1947

Cover: ... als wären wir nie getrennt gewesen

Bouvier Verlag, Bonn 2001, ISBN 3416029879, Gebunden, 287 Seiten, 25,46 EUR

Herausgegeben mit einer Einführung von Elfriede Knoke. ... mehr lesen
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Baudissin, Wolf Graf von: Als Mensch hinter den Waffen.

Cover: Als Mensch hinter den Waffen

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3525571216, Gebunden, 276 Seiten, 39,90 EUR

Herausgegeben und kommentiert von Angelika Dörfler-Dierken. In der Planungsphase der Bundeswehr spielte Graf von Baudissin eine entscheidende Rolle. Mit dem Konzept der "Inneren Führung" und dem Leitbild des "Staatsbürgers in Uniform" warb der Friedensforscher für die Wiederbewaffnung, weil er davon überzeugt ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen