Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Wole Soyinka

Wole Soyninka, geboren 1934 in Abeokuta/Nigeria, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern Afrikas. Wegen seiner oppositionellen Haltung zum Militärregime drei Jahre in Haft. Bis 1988 lebte er meistens im Ausland. 1986 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Soyinka behandelt in Gedichten, mythenträchtigen Dramen und satirischen Komödien Konfliktsituationen der neuen nigerianischen Gesellschaft. Zu seinen wichtigsten Werken gehören "Zeit der Gesetzlosigkeit", "Die Plage der tollwütigen Hunde", "Ake. Jahre der Kindheit" und "Ibadan. Streunerjahre 1946-1965".

Bücher von Wole Soyinka

Soyinka, Wole: Die Last des Erinnerns. Was Europa Afrika schuldet, und was Afrika sich selbst schuldet

Cover: Die Last des Erinnerns

Patmos Verlag, Düsseldorf 2001, ISBN 3491724449, Gebunden, 150 Seiten, 15,24 EUR

Aus dem Englischen von Gerd Meuer. Die Folgen des Kolonialismus, der Mitte des 20. Jahrhunderts in Afrika zu Ende ging, sind längst nicht überwunden und nach wie vor verantwortlich für die ungeheuren Probleme, denen sich dieser Kontinent gegenübersieht. Wole Soyinka, eine der wichtigsten Stimmen Afrikas, macht deutlich, dass historische Schuld für ... mehr lesen
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Soyinka, Wole: Die Ausleger. Roman

Cover: Die Ausleger

Ammann Verlag, Zürich 2002, ISBN 3250300063, Broschiert, 343 Seiten, 21,90 EUR

Aus dem nigerianischen Englisch von Inge Uffelmann. Nigeria in den sechziger Jahren, kurz nach Erlangung der Unabhängigkeit. Fünf Freunde - ein Journalist, ein Angestellter im Auswärtigen Amt, ein Maler, ein Ingenieur und ein Universitätslehrer -, alle etwa Mitte dreißig, versuchen, sich innerhalb der neuen nigerianischen Gesellschaft ... mehr lesen
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Soyinka, Wole: Samarkand und andere Märkte. Gedichte. Englisch-Deutsch

Cover: Samarkand und andere Märkte

Ammann Verlag, Zürich 2004, ISBN 3250300160, Gebunden, 109 Seiten, 17,90 EUR

Wole Soyinka, der erste afrikanische Literaturnobelpreisträger, breitet die Welt auf einem gigantischen Marktstand vor uns aus und lädt augenzwinkernd dazu ein, seinen poetisch-scharfen Blick auf die Suks und Basare und auf die anderen Orte der Scharlatanerie zu teilen. ... mehr lesen
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Soyinka, Wole: Klima der Angst. Politische Essays

Cover: Klima der Angst

Ammann Verlag, Zürich 2005, ISBN 3250300179, Kartoniert, 173 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Englischen von Gerd Meue. Wole Soyinka, der erste afrikanische Nobelpreisträger, hat sich seit jeher in die Politik eingemischt. Er tritt unerschrocken ein für Demokratie und die Respektierung der Menschenrechte, klagt gegen Korruption und Manipulation und fordert die Mächtigen dieser Welt auf, sich für die Achtung der Würde ... mehr lesen
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Soyinka, Wole: Brich auf in früher Dämmerung. Erinnerungen

Cover: Brich auf in früher Dämmerung

Ammann Verlag, Zürich 2008, ISBN 3250601217, Gebunden, 781 Seiten, 34,90 EUR

Aus dem Englischen von Inge Uffelmann. Mehr als eine Hauptfigur in der Welt der Literatur ist Wole Soyinka eine mutige Stimme für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit. "Brich auf in früher Dämmerung" ist eine intime Chronik über Soyinkas aufregendes Leben in der Öffentlichkeit, eine Meditation über Gerechtigkeit ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen