Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 10.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Willa Cather

Willa Cather wurde 1873 bei Winchester, Virginia geboren. Als Achtjährige übersiedelte sie mit ihren Eltern von Virginia nach Nebraska, wo sie mit der Prärie, aber auch mit den dortigen Einwanderern aus der Alten Welt Bekanntschaft schloss. Diese Erfahrungen eines Neben- und Miteinander verschiedener Ethnien, Religionen und Kulturen prägten sie tief. Obwohl sie als Lehrerin, Redakteurin und später als erfolgreiche Schriftstellerin vor allem in New York lebte, spielen ihre Werke meist in der heroischen Weite der Prärie des amerikanischen Westens und Südwestens. 1923 wurde Willa Cather mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Sie starb 1947 in New York.

Bücher von Willa Cather

Cather, Willa: Meine Antonia. Roman

Cover: Meine Antonia

Albrecht Knaus Verlag, München 2008, ISBN 3813503127, Gebunden, 320 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Amerikanischen von Stefanie Kremer. Mit einem Nachwort von Elke Schmitter. Die unendlichen Weiten des Graslands, die Prärie im Herzen Nordamerikas - hierher zieht es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die böhmische Familie Shimerda. Wie Millionen Menschen aus der Alten Welt erhofft sie sich ein besseres Leben. Als der ... mehr lesen
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Cather, Willa: Lucy Gayheart. Roman

Cover: Lucy Gayheart

Manesse Verlag, Zürich 2008, ISBN 371752156X, Gebunden, 450 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Schnack. Mit einem Nachwort von Alexa Hennig von Lange. "Lucy Gayheart" ist das liebevolle Porträt einer jungen Frau, die zu neuen Ufern aufbricht: das erste eigene Zimmer, die erste große Liebe und die ewige Frage, warum man nie den Mann will, den man haben könnte. Jeder im amerikanischen ... mehr lesen
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Cather, Willa: Mein ärgster Feind. Roman

Cover: Mein ärgster Feind

Albrecht Knaus Verlag, München 2008, ISBN 3813503119, Gebunden, 112 Seiten, 14,95 EUR

Aus dem Amerikanischen von Stefanie Kremer. Mit einem Nachwort von Antje Ravic Strubel. Das Schicksal Myra Driscolls und die Geschichte ihrer Liebe ist für die 15-jährige Nellie das einzig spannende Thema. Vor Jahren hat Myra auf ein sicheres Leben in der Provinz verzichtet, um ihrer großen Liebe nach New York zu folgen. Als Nellie Myra ... mehr lesen
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Cather, Willa: Die Frau, die sich verlor. Roman

Cover: Die Frau, die sich verlor

Albrecht Knaus Verlag, München 2009, ISBN 3813503356, Gebunden, 158 Seiten, 16,95 EUR

Marian Forrester ist jung, attraktiv und voller Lebenslust, der strahlende Mittelpunkt des Forrester-Hauses in Sweet Water. Mit ihrem 25 Jahre älteren Mann verbringt sie dort die Sommermonate. Niel, der Nachbarjunge, hat schon früh sein Herz an Marian verloren. Für ihn ist sie das Sinnbild jenes Westens, in dem die Träume der Siedler ... mehr lesen
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Cather, Willa: Schatten auf dem Fels. Roman

Cover: Schatten auf dem Fels

Manesse Verlag, Zürich 2009, ISBN 3717521926, Gebunden, 411 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Elisabeth Schnack. Die Wiederentdeckung einer großen amerikanischen Klassikerin geht weiter: In "Schatten auf dem Fels" wendet sich Willa Cather der faszinierenden Wildnis Kanadas zu. Mit berührender Anteilnahme und literarischem Feingefühl erzählt sie von einer französischen Einwandererfamilie, ... mehr lesen
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Cather, Willa: Sapphira und das Sklavenmädchen. Roman

Cover: Sapphira und das Sklavenmädchen

Albrecht Knaus Verlag, München 2010, ISBN 3813503321, Gebunden, 252 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem amerikanischen Englischen von Elisabeth Schnack. Mit einem Nachwort von Manuela Reichert. Sapphira ist eine der letzten Sklavenhalterinnen. Sie herrscht mit Güte, aber auch rücksichtsloser Härte. Ihre Ehe ist zur bloßen Farce verkommen, und ihre Tochter Rachel versteht sich als Sklavenbefreierin. Als die kranke Sapphira ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen