Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Vilem Flusser

Vilem Flusser, geboren 1920 in Prag, emigrierte 1939 über London nach Sao Paulo. 1959 wurde er Dozent für Wissenschaftsphilosphie, 1963 Professor für Kommunikationsphilosophie an der Universität Sao Paulo. 1972 floh Flusser vor dem Militärregime und ließ sich in Südfrankreich nieder. Er starb 1991 bei einem Verkehrsunfall.

Bücher von Vilem Flusser

Flusser, Vilem: Die Informationsgesellschaft. Phantom oder Realität?

Cover: Die Informationsgesellschaft

Mixed Media, 1999, ISBN 393251310X, CD, 0 Seiten, 16,36 EUR

Laufzeit 44 Minuten, mit 8-seitigem Booklet. ... mehr lesen
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Flusser, Vilem: Heimat und Heimatlosigkeit. 1 CD

Cover: Heimat und Heimatlosigkeit

Suppose Verlag, Köln 1999, ISBN 3932513126, CD, 0 Seiten, 16,80 EUR

Laufzeit 49 Minuten. Mit 16-seitigem Booklet. CD: Die eigene Biographie (Robion, September 1991) 3:34. Heimat und Heimatlosigkeit (Weiler/Allgäu, August 1985) 44:40. Ungekürzte Originaltonaufnahme. "Man hält die Heimat für den relativ permanenten, die Wohnung für den auswechselbaren, übersiedelbaren Standort. Das ... mehr lesen
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Flusser, Vilem: Vogelflüge. Essays zu Natur und Kultur

Cover: Vogelflüge

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446199268, Broschiert, 136 Seiten, 15,24 EUR

Aus dem Portugiesischen von Edith Flusser. Der Nebel, der Vogelflug, eine Wiese, der Sturm, Täler, der Mond, der Regen: In präzisen und dichten Miniaturen beschreibt der Philosoph und Medientheoretiker Vilém Flusser seine Wahrnehmungen und Erfahrungen mit natürlichen, vertrauten Dingen. Er zeigt, wie das, was als Natur bezeichnet wird, Teil eines ... mehr lesen
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Flusser, Vilem: Briefe an Alex Bloch.

European Photography Verlag, Göttingen 2000, ISBN 3923283520, Broschiert, 227 Seiten, 24,54 EUR

Herausgegeben von Edith Flusser und Klaus Sander. Alex Bloch teilte mit Vilem Flusser das Schicksal eines nach Brasilien emigrierten Prager Juden. Er war für Flusser der Kritiker par excellence und zugleich ein "Steppenwolf", der zahlreiche Persönlichkeiten und Rollen verkörperte, jedoch die eines Freundes vermissen ließ. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen