Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ulrike Heider

Ulrike Heider, 1947 in Frankfurt geboren, 1978 Promotion, von 1976-82Lehraufträge an der Gesamthochschule Kassel und der J.-W- Goethe-Universität Frankfurt, seit 1982 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und Journalistin. 1988 übersiedelte sie nach New York. Buchveröffentlichungen: Keine Ruhe nach dem Sturm, Hamburg 2001, Rogner&Bernhard bei Zweitausendeins; Schwarzer Zorn und weisse Angst - Reisen durch Afro-Amerika, Frankfurt 1996, Fischer Taschenbuch Verlag; Anarchism - Left, Right, and Green, San Francisco 1994, City Lights Die Narren der Freiheit - Anarchismus in den USA heute, Berlin 1992, Karin Kramer Verlag; Der arme Teufel. Robert Reitzel - Vom Vormärz zum Haymarket, Bühl-Moos 1986, Elster Verlag; Sadomasochisten, Keusche und Romantiker. Vom Mythos Neuer Sinnlichkeit, Hamburg 1986, Rowohlt Verlag; Schülerprotest in der Bundesrepublik Deuschland, Frankfurt 1984, edition suhrkamp.

Bücher von Ulrike Heider

Heider, Ulrike: Keine Ruhe nach dem Sturm. Roman

Cover: Keine Ruhe nach dem Sturm

Rogner und Bernhard Verlag bei Zweitausendeins, Hamburg 2001, ISBN 3807701672, Gebunden, 316 Seiten, 16,85 EUR

In "Keine Ruhe nach dem Sturm" stellt die Generationskollegin Joschka Fischers eine Nahaufnahme der Gruppierungen und "Szenen" vor, in der die politische Sozialisation eines Teils der Elite der neuen Berliner Republik stattfand. Ihre Schilderungen aus dem Blickwinkel einer Frau in einer männerdominierten politischen Gesellschaft sind überraschend. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen