Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ulrich Bräker

Ulrich Bräker, genannt der arme Mann im Toggenburg, wurde 1735 in Näbis im Toggenburg/Schweiz geboren. Er war der Sohn eines Kleinbauern und erlebte eine ärmliche Jugend, in der er als Geißhirt, Knecht und Salpetersieder arbeitete. 1756 kam er als Diener eines preußischen Werbeoffiziers nach Schaffhausen, Rottweil und Berlin. Er wurde unfreiwillig Rekrut im 7-jährigen Krieg, desertierte bei Lobositz und lebte dann wieder als Garnhändler und Baumwollweber im Toggenburg. Lieblose Ehe mit einem bäuerlichen Mädchen ohne Verständnis für seine literarischen Interessen. Bräker schildert in seiner naturfrischen, unbefangenen Lebensbeschreibung lebendig, mit ergreifend schlichter Menschlichkeit in z. T. dialektisch gefärbter Sprache sein Schicksal und die Lebens- und Gedankenwelt einfacher Leute aus unmittelbarer Beobachtung (Lexikon der Weltliteratur). Er starb 1798 in Wattwil/Kanton St. Gallen.

Bücher von Ulrich Bräker

Bräker, Ulrich: Ulrich Bräker: Sämtliche Schriften: Bd IV. Lebensgeschichte und vermischte Schriften

Cover: Ulrich Bräker: Sämtliche Schriften: Bd IV

C. H. Beck Verlag, München 2000, ISBN 3406435386, Gebunden, 708 Seiten, 76,00 EUR

In Zusammenarbeit mit dem Paul Haupt Verlag. Bearbeitung von Claudia Holliger-Wiesmann, Andreas Bürgi, Alfred Messerli und Heinz Graber in Zusammenarbeit mit Christian Holliger und Alois Stadler. Der vierte Band der Bräker-Ausgabe enthält alle Schriften außer den Tagebüchern. Das Hauptstück bildet die autobiografische ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen