Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Tanja Dückers

Tanja Dückers, geboren 1968 in Berlin, ist Schriftstellerin, Literaturwissenschaftlerin und Journalistin. Sie studierte Kunstgeschichte, Amerikanistik und Germanistik an der FU in Berlin. Längere Aufenthalte in den USA, Amsterdam, Barcelona, Prag und Krakau. 1995-1998 arbeitete sie als Redaktionsassistentin bei "Deutsche Welle TV". Sie hat zahlreiche Romane, Hörspiele, Erzählungen, Lyrikbände und Essays veröffentlicht und lebt in Berlin.

Bücher von Tanja Dückers

Tanja Dückers: Fundbüros und Verstecke.

Bestellen bei buecher.deCover: Tanja Dückers: Fundbüros und Verstecke

Schöffling und Co. Verlag, Frankfurt/Main 2012, ISBN 3895610119, Gebunden, 104 Seiten, 18,95 EUR

In "Fundbüros und Verstecke" erhebt Tanja Dückers Einspruch gegen die Schwerkraft, besingt das Fallen, setzt an zum Fliegen - und folgt dabei dem roten Faden, "der unsere Leben / zusammenhielt". Sie umkreist die Welt, findet sie im Nahen wie im Fernen, in ausgedehnter Zeit wie in der Flüchtigkeit. Reisen haben immer eine existenzielle ... mehr lesen

Tanja Dückers: Hausers Zimmer. Roman

Bestellen bei buecher.deCover: Tanja Dückers: Hausers Zimmer. Roman

Schöffling und Co. Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3895610100, Gebunden, 327 Seiten, 18,00 EUR

Berlin 1982: Das Ende des Kalten Kriegs und die Wiedervereinigung schier undenkbar, die geteilte Stadt im Niemandsland immer noch mit Einschusslöchern und Ruinen, Insel und Frontstadt, eingeschlossen und kalt, ihre Bewohner verkrochen in die Höhlen ihrer Hinterhofwinkel und Altbauwohnungen. Alltag in einer gegensätzlichen Weltordnung ... mehr lesen

Tanja Dückers: Der längste Tag des Jahres. Roman

Bestellen bei buecher.deCover: Tanja Dückers: Der längste Tag des Jahres. Roman

Aufbau Verlag, Berlin 2006, ISBN 3351030681, Gebunden, 213 Seiten, 18,90 EUR

Ganz überraschend kommt der Tod des Vaters nicht. Seit er seine Zoohandlung wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten schließen mußte, schien er jeden Lebensantrieb verloren zu haben. Als typischer Vertreter der Nachkriegsgeneration hatte er jahrzehntelang all seine Energie darangesetzt, das Geschäft auf- und auszubauen. Ja, mehr ... mehr lesen

Tanja Dückers: Himmelskörper. Roman

Bestellen bei buecher.deCover: Tanja Dückers: Himmelskörper. Roman

Aufbau Verlag, Berlin 2003, ISBN 3351029632, Gebunden, 319 Seiten, 16,90 EUR

Freia, die junge Meteorologin aus Berlin, ahnt mehr und mehr, daß es in ihrer ach so normalen Familie nicht nur ein Geheimnis gibt, weswegen vertuscht, gelogen, verdrängt wird. Was immer Freia erfragt oder vermutet, alles scheint 1945 begonnen zu haben - an jenem bitterkalten Morgen im Krieg, als die Großmutter mit Freias Mutter, damals ... mehr lesen

Tanja Dückers: Cafe Brazil. Erzählungen

Bestellen bei buecher.deCover: Tanja Dückers: Cafe Brazil. Erzählungen

Aufbau Verlag, Berlin 2001, ISBN 3351029136, Gebunden, 203 Seiten, 15,29 EUR

Tanja Dückers erzählt in ihren Geschichten von ganz normalen Nervtötern, leichtsinnigen Kindern oder verwirrten Großmüttern: Nathalie hat mit fünfzehn angefangen, eine Liste über ihre Liebhaber zu führen. Nun sind es - sie hat vor zwei Tagen nachgezählt - neunundneunzig. Plötzlich bereut sie, diese Liste angelegt zu haben, eine ungute Ehrfurcht ... mehr lesen

Newsletter abonnieren

Möchten Sie über unsere neuen Artikel, die Feuilletons und die besten Bücher informiert sein? Abonnieren Sie unsere Newsletter!
Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern | Share on Google+

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Photobazar

19.04.2014: Gérard Mortier stellt den Operhäusern in seiner nachgelassenen "Dramaturgie einer Leidenschaft" zwar keine gute Prognose, aber das liegt an den Häusern, nicht an den Opern, findet die FAZ. Die SZ konzentriert sich mit Alexander Kluge aufs Kriegsende. Die NZZ bildet sich über Max Weber und William Shakespeare.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Kulturelle Heimsuchung

10.03.2014: Jonathan Lethem führt uns in den Garten der Dissidenten, Alfonsina Storni führt uns in das Großstadtleben von Buenos Aires in den Dreißigern. Tom Reiss erzählt die Geschichte des wahren Grafen von Monte Christo. Jaron Lanier macht Umverteilungsvorschläge für die Profite aus dem Digitalen. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats März. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

ans winken denken bei der wut

31.03.2014: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und das Lyrikkabinett empfehlen die besten Lyrikbände des Jahres 2013. Zum Nachlesen und Nachhören. Mehr lesen

Und ein volles Glas auf dem Schrank beobachtet uns

25.03.2014: Im Nürnberger Poetenladen gibt es die Rubrik "Stele", erdacht hat sie als kleine Nachruf-Kolumne der Dichter Hans Thill. Dichter gedenken darin ihrer verstorbenen Kollegen. Heute erinnert die Tagtigall an den ungarischen Dichter Szilárd Borbély, der im letzten Monat, am 19. Februar 2014, aus dem Leben schied. Mehr lesen

Zwischen Schweigen und Schreiben

26.02.2014: Es gibt eine Theorie, die besagt: Wir leben nicht sehr viel. Die meiste Zeit erinnern oder hoffen wir. Der Dichter Andreas Altmann verwendet in "Die lichten lieder der bäume liegen im gras und scheinen nur so" als Erzählzeit die Gegenwart und setzt seine Erinnerungen der Gegenwart des Gedichtes aus. Mehr lesen