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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stefan Zweig

Stefan Zweig wurde 1881 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien geboren. Er schrieb zahlreiche Gedichte, Erzählungen, Novellen und Dramen, außerdem übersetzte er Werke bedeutender Schriftsteller wie Baudelaire oder Romain Rolland. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete Zweig "freiwillig auf Kriegsdauer" im Kriegsarchiv. Von der Bücherverbrennung 1933 waren auch die Werke Stefan Zweigs betroffen. Im Jahr darauf emigrierte Zweig nach England und dann nach Brasilien. Im Februar 1942 nahm er sich zusammen mit seiner Frau Lotte in Petropolis, Brasilien, das Leben.

Bücher von Stefan Zweig

Romain Rolland/Stefan Zweig: Von Welt zu Welt. Briefe einer Freundschaft 1914-1918

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Aufbau Verlag, Berlin 2014, ISBN 9783351034139, Gebunden, 480 Seiten, 24,95 EUR

Aus dem Französischen von Eva Schewe, Gerhard Schewe und Christel Gersch. Mit einem Begleitwort von Peter Handke. Während ihre Landsleute im ersten modernen "Großen Krieg" gegeneinander kämpfen, werden Stefan Zweig und Romain Rolland zu intimen Brieffreunden: Von Rollands europäischer Haltung tief beeindruckt, schrieb Zweig dem französischen Schriftstellerkollegen ... mehr lesen

Stefan Zweig: 'Ich wünschte, dass ich Ihnen ein wenig fehlte'. Briefe an Lotte Zweig 1934-1940

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S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2013, ISBN 9783596950041, Gebunden, 368 Seiten, 24,99 EUR

Herausgegeben von Oliver Matuschek. Auf dem Höhepunkt seines Ruhmes hatte Stefan Zweig 1934 Salzburg verlassen und in London eine Wohnung gemietet. Von dort versuchte er, seine Arbeit weiterzuführen, und stellte die aus Deutschland geflüchtete Lotte Altmann als Sekretärin ein. Fünf Jahre später, wenige Tage nach Beginn des Zweiten Weltkriegs, ... mehr lesen

Stefan Zweig: Ich habe das Bedürfnis nach Freunden. Erzählungen, Essays und unbekannte Texte

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Styria Verlag, Wien 2013, ISBN 9783222133725, Gebunden, 480 Seiten, 34,99 EUR

Herausgegeben von Klemens Renoldner unter Mitarbeit von Elisabeth Fritz. Stefan Zweig, Lyriker, Erzähler, Dramatiker und Kulturhistoriker, hat seine Mission früh gefunden: Sein innigster Wunsch war es, die Begeisterung für die europäische Kultur in die Welt zu tragen. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges begrüßte er die neuen Demokratien Europas, ... mehr lesen

Stefan Zweig: Schachnovelle. Buenos Aires 1942

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dtv, München 2013, ISBN 9783423026888, Taschenbuch, 144 Seiten, 6,90 EUR

Herausgegeben von Joseph Kiermeier-Debre. Die "Schachnovelle" gilt als die berühmteste Erzählung im umfangreichen novellistischen Werk Stefan Zweigs. Sie erschien in seinem Todesjahr 1942 in Buenos Aires und gilt als Musterbeispiel einer klassischen Novelle, in der das bedrückende Geschehen um einen Gestapo-Häftling mit psychologischer ... mehr lesen

Stefan Zweig: Schachnovelle. Kommentierte Ausgabe

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Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 9783150189757, Taschenbuch, 168 Seiten, 4,80 EUR

Herausgegeben von Klemens Renoldner. Die "Schachnovelle" ist Stefan Zweigs letztes Werk. Vier Abschriften ließ er von seiner Frau Lotte herstellen und versendete sie an verschiedene Verleger, bevor beide zusammen 1942 im brasilianischen Petropolis den Freitod wählten. Nach dem Krieg entwickelte sich die Erzählung zum Klassiker. Der Herausgeber ... mehr lesen

Joseph Roth/Stefan Zweig: Jede Freundschaft mit mir ist verderblich. Briefwechsel 1927 - 1939

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Wallstein Verlag, Göttingen 2011, ISBN 9783835308428, Gebunden, 624 Seiten, 39,90 EUR

"Deutschland ist tot. Für uns ist es tot. Es ist ein Traum gewesen. Sehen Sie es endlich, bitte!", so beschwört Joseph Roth 1933 Stefan Zweig in einem Brief. Roth, im galizischen Brody aufgewachsen, ist bis zu diesem Zeitpunkt einer der gefragtesten Feuilletonisten. Zweig, der aus einer wohl habenden jüdischen Familie in Wien stammt, ist ein literarischer ... mehr lesen

Stefan Zweig: Schachnovelle. 1 CD

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DHV - Der Hörverlag, München 2010, ISBN 9783867176125, CD, 14,95 EUR

1 CD mit 65 Minuten laufzeit. Gesprochen von Gert Westphal, Mario Adorf, Willy Trenk-Trebitsch und anderen. Unter der Regie von Hans Hausmann. Von der Gestapo verhaftet und in ein Hotelzimmer gesperrt, flüchtet Dr. B. in die abstrakte Welt des Schachspiels, um sich so seine geistige Widerstandskraft zu erhalten. Eindrucksvoll sind Willy Trenk-Trebitsch ... mehr lesen

Stefan Zweig: Brief einer Unbekannten. 2 CDs

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Hörbuch Hamburg, Hamburg 2009, ISBN 9783899036121, CD, 19,95 EUR

2 CDs, ca. 106 Minuten. Gesprochen von Leslie Malton u. Felix von Manteuffel. Die Überraschung ist perfekt. An seinem 41. Geburtstag bekommt der berühmte Schriftsteller R. einen sonderbaren Brief. Der Absender: eine ihm unbekannte Dame. Sie erzählt ihm darin die Geschichte ihres Lebens, die, wie er mit ungläubigem Staunen feststellen ... mehr lesen

Stefan Zweig: Sternstunden der Menschheit. Vierzehn historische Miniaturen. 10 CDs

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Argon Verlag, Berlin 2008, ISBN 9783866105713, CD, 39,95 EUR

Ungekürzte Lesung. 10 CDs, 551 Minuten. Gelesen von Jürgen Hentsch. "Sternstunden", "Weltminuten", historische Augenblicke: Vierzehn Darstellungen großer Ereignisse hat Stefan Zweig beispielhaft in einer aus der Malerei übernommenen Form nachgezeichnet: als Miniatur. Ein Hörvergnügen, weil, wie Zweig ... mehr lesen

Friderike Zweig/Stefan Zweig: 'Wenn einen Augenblick die Wolken weichen'. Briefwechsel 1912-1942

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S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 9783100970961, Gebunden, 434 Seiten, 24,90 EUR

Herausgegeben von Jeffrey B. Berlin und Gert Kerschbaumer. "Dazwischen hell: die Briefe, die mir F. schreibt", notiert Stefan Zweig Anfang 1913 im Tagebuch. Ein halbes Jahr zuvor hatte der Briefwechsel begonnen, initiiert durch die anonyme Zuschrift einer Verehrerin, Friderike von Winternitz, von der er sehr bald spürt, dass sie "die ... mehr lesen

Stefan Zweig: Stefan Zweig: Briefe 1932-1942.

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S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 9783100970930, Gebunden, 816 Seiten, 46,90 EUR

Herausgegeben von Knut Beck und Jeffrey B. Berlin. Der abschließende vierte Band der Ausgabe versammelt Briefe aus Zweigs letzten zehn Lebensjahren. Nicht nur die politischen Verhältnisse verdüstern sich. Seine Bücher werden verbrannt, sein Haus in Salzburg wird ihm verleidet. Trennungen, Scheidungen, Entfremdungen: von Romain ... mehr lesen

Stefan Zweig: Adam Lux. Zehn Bilder aus dem Leben eines deutschen Revolutionärs

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Logo Verlag, Obernburg 2003, ISBN 9783980308779, Kartoniert, 204 Seiten, 15,00 EUR

Mit Zeittafel und Bibliografie. Mit Essays von Franz Dumont und Erwin Rotermund. Der Mainzer Jakobiner Adam Lux stellt sich in der Französischen Revolution gegen die Herrschaft der Gewalt. Er will die politische Niederlage wenden. Sein Freitod unter der Guillotine 1793 in Paris, inszeniert als publizistisches Fanal, erregt Aufsehen und wird Thema ... mehr lesen

Stefan Zweig: Stefan Zweig: Briefe 1920-1931.

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S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 9783100970909, Gebunden, 695 Seiten, 40,85 EUR

Herausgegeben von Knut Beck und Jeffrey B. Berlin. In den Jahren 1920 bis 1931, der Zeit der Weimarer Republik, widmet Stefan Zweig sich ganz der Fortsetzung seines Werkes. Der Erzählband Amok, die Komödie Volpone und die Biographien Joseph Fouché und Marie Antoinette sind die Meilensteine. Die wichtigsten Briefpartner dieser für Stefan Zweigs Entwicklung ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

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Das Gehirn als Theater

01.10.2014: Zart begruselt legt die FR Chloe Hoopers Thriller "Die Verlobung" aus der Hand. Die Welt überlegt dagegen nach Lektüre von Carl-Johan Vallgrens "Schattenjunge", ein schwedenkrimifreies Jahr einzulegen. Die NZZ empfiehlt wärmstens Holm Sundhaussens farbig erzählte Geschichte der Stadt Sarajewo. Die SZ erkennt das Potenzial von Thomas Melles Roman "3000". Die FAZ bespricht einen Band zu der von Jan Assmann im Perlentaucher initiierten Monotheismus-Debatte. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Souveränes Schöpfertum

08.09.2014: Judith Hermanns Roman "Aller Liebe Anfang" zielt ins Herz der deutschen Mittelschicht. Sherko Fatah führt uns mit einem Übersetzer in den Irak. Silke Scheuermann besingt den Dodo. Und Geert Buelens zeigt uns Europas Dichter vor dem Ersten Weltkrieg. Dies alles und mehr in den interessantesten Büchern des Monats September. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Aus dem Wortkontinuum

26.08.2014: In jedem Gedicht die ganze Welt. Ein paar Ausschnitte aus den Frühjahrsgedichten 2014. Zusammengestellt Mehr lesen

Hörnerschwung

12.07.2014: Walliser Schwarzhalsziegen, ein Melklied, Clarice Lispector und "fremd sprechen" - Beobachtungen vom 19. Internationalen Literaturfestival im Walliser Leukerbad. Mehr lesen