Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Sergio Ramirez

Sergio Ramirez, geboren 1942 in Masatepe/Nicaragua, ist Schriftsteller und Professor für Literatur; zwischen 1973 und 1975 Stipendiat des Künstlerprogramms des DAAD in Berlin, Mitbegründer von EDUCA, des Verlags der Mittelamerikanischen Universitäten in Costa Rica, er war Mitglied der "Gruppe der Zwölf", einer politisch-diplomatischen Gruppierung von nicaraguanischen Persönlichkeiten. Nach dem Fall der Diktatur war er Mitglied der Regierung seines Landes, von 1984 - 1990 Vizepräsident. Verschiedene Gastprofessuren in den USA, Spanien und in Deutschland. In den siebziger Jahren erschienen mehrere Romane und Erzählungen in deutscher Übersetzung. 1998 Auszeichnung in Spanien mit dem Premio Alfguara.

Bücher von Sergio Ramirez

Ramirez, Sergio: Adios Muchachos!. Eine Erinnerung an die sandinistische Revolution

Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2001, ISBN 3872948717, Broschiert, 280 Seiten, 17,79 EUR

Aus dem nicaraguanischen Spanischen von Lutz Kliche. Als 1990 die Wahlen für Nicaragua für die Sandinisten verloren gingen, gingen Träume und Hoffnungen verloren, nicht nur für Nicaragua. Es schien, als wäre die Vision von der Möglichkeit der Veränderung unserer Welt ins Leere gelaufen. Sergio Ramirez hat als wichtigste Gestalt der bürgerlichen ... mehr lesen
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Ramirez, Sergio: Vergeben und Vergessen. Erzählungen

Cover: Vergeben und Vergessen

Edition 8, Zürich 2004, ISBN 3859900102, Gebunden, 208 Seiten, 19,80 EUR

Aus dem Spanischen von Lutz Kliche. Sergio Ramirez' Geschichten entführen den Leser in die Zwielichtzone zwischen Realität und Imagination, zwischen Wirklichkeit und Wahn, die so typisch ist für die lateinamerikanische Literatur und die auch etwas zu tun hat mit der ungeheuren Gewalt der tropischen Umwelt, die unsere europäischen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen