Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Serge Daney

Serge Daney (1944-1992) wuchs mit der Pariser Filmkultur der 50er Jahre auf, der Wiege der französischen Cinephilie. Der ciné-fils ("Kinosohn"), wie Godard den jüngeren Daney und dieser sich selbst gerne nannte, setzte später die von den Autoren der Nouvelle Vague geprägte Tradition der Kritik in verschiedensten Medien fort: als Chefredakteur der Cahiers du Cinéma in den 70er Jahren, als Filmkritiker und Kolumnist der Tageszeitung Libération in den 80er Jahren, schließlich Anfang der 90er Jahre durch die Gründung der Filmzeitschrift Trafic.

Bücher von Serge Daney

Daney, Serge: Von der Welt ins Bild. Augenzeugenberichte eines Cinephilen

Vorwerk 8 Verlag, Berlin 2000, ISBN 3930916266, Gebunden, 287 Seiten, 19,43 EUR

Aus dem Französischen von Christa Blümlinger, Dieter Hornig, Silivia Ronelt. Herausgegeben von Christa Blümlinger. Das vorliegende Buch versammelt Texte, die aus unterschiedlichen Perspektiven die Frage nach der Darstellung des Realen im Film und in den Medien aufgreifen. Daneys anspruchsvolle Filmkritik verbindet sich hier mit einer weit gespannten ... mehr lesen
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Daney, Serge: Im Verborgenen. Kino. Reisen. Kritik

PVS Verleger, Wien 2001, ISBN 3901196404, Broschiert, 159 Seiten, 13,80 EUR

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen