Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ryunosuke Akutagawa

Ryunosuke Akutagawa wurde 1892 in Tokio geboren und wuchs in einer traditionsgebundenen Familie auf. Er studierte englische Literatur, anschließend war er als Englischlehrer tätig, bis er 1919 freier Journalist und Schriftsteller wurde. Zu seinen bekanntesten Geschichten gehört "Rashomon", die 1950 von Akira Kurosawa verfilmt wurde.

Bücher von Ryunosuke Akutagawa

Akutagawa, Ryunosuke: Rashomon. Ausgewählte Erzählungen

Luchterhand Literaturverlag, München 2001, ISBN 3630620124, Taschenbuch, 459 Seiten, 11,50 EUR

Aus dem Japanischen von Jürgen Berndt. Mit der Veröffentlichung des Sammelbandes "Rashomon" im Jahre 1970 setzte Ryunosuke Akutagawa sich als Schriftsteller durch. Bis zu seinem Freitod 1927 verfaßte er neben Essays und Lyrik etwa 150 Kurzgeschichten, Erzählungen und Novellen, mit denen er die japanische Literatur nachhaltig beeinflusst hat. Die ... mehr lesen
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Akutagawa, Ryunosuke: Dialoge in der Dunkelheit. Späte Prosa und Erzählungen

Iudicium Verlag, München 2003, ISBN 3891298021, Broschiert, 143 Seiten, 17,00 EUR

Aus dem Japanischen von Armin Stein. Die siebzehn Erzählungen und Prosatexte dieses Bandes entstanden in den letzten Lebensjahren Akutagawa Ryunosukes (1892-1927), dessen spätes Werk im Westen noch immer weitgehend unbekannt ist. Zur sprachlichen Eleganz und subtilen Psychologie der frühen Werke tritt eine experimentierfreudige stilistische ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen