Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ruth Benedict

Ruth Fulton Benedict war eine amerikanische Kulturanthropologin, die vor allem mit ihrem Buch "Patterns of Culture" (1934) bekannt wurde. Benedict wurde 1887 in New York geboren, ihr Vater, ein Chirurg, starb als sie zweieinhalb Jahre alt war. Sie studierte am Vassar College, heiratete und studierte ab 1921 an der Columbia Universität Anthropologie, wo sie Margaret Mead begegnete. Benedicts Feldstudien führten sie zu den Serrano-, Zuni-, Cochiti- und Pima-Indianern. 1934 veröffentlichte sie "Pattern of Cultures", das ein Klassiker wurde. 1936 starb ihr Mann. Benedict war 1941 Mitbegründerin des Institute for Intercultural Studies in New York. Während des Krieges schrieb sie im Auftrag der Regierung über europäische und asiatische Kulturen. Sie konzentrierte sich auf Japan und veröffentlichte später " The Chrysanthemum and the Sword", danach unterrichtete und forschte sie wieder an der Columbia. Erst kurz vor ihrem Tod 1948 wurde ihr eine Professur verliehen.

Bücher von Ruth Benedict

Benedict, Ruth: Chrysantheme und Schwert. Formen der japanischen Kultur

Cover: Chrysantheme und Schwert

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 351812014X, Taschenbuch, 281 Seiten, 12,00 EUR

Aus dem Englischen von Jobst-Mathias Spannagel. Mit einem Vorwort von Ezra F. Vogel. Als "Chrysantheme und Schwert" im Jahre 1946 war eine Sensation. Dieses Werk über die Wesensart und das Weltbild der Japaner avancierte auf Anhieb zu einem der maßgeblichen Standardwerke der Sozialwissenschaften. Ruth Benedict (1887 - 1948), die ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen