Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Robert Bly

Robert Bly wurde 1926 in einer Familie mit norwegischem Hintergrund in Minnesota geboren. Von 1944 bis 1946 diente er als Marinesoldat. Nach einem Jahr am St. Olaf College in Minnesota studierte er bis 1950 in Harvard. 1952 erhielt er ein Fulbright Stipendium, um nach Norwegen zu reisen und norwegische Lyrik ins Englische zu übersetzen. Nach seiner Rückkehr lebte er mit Frau und Kindern auf einer Farm in Minnesota. 1968 gewann er den National Book Award. Seitdem veröffentlichte er eine Vielzahl von Gedichtbänden, Übersetzungen und Essays. Bekannt wurde er auch durch sein Buch "Eisenhans: Ein Buch über Männer", mit dem er zum Protagonisten der mythopoetischen Männerbewegung wurde.

Bücher von Robert Bly

Bly, Robert / Woodman, Marion: Die ferne Zarin. Von einem, der auszog, die Liebe zu suchen

Kindler Verlag, München 2000, ISBN 3463403749, gebunden, 350 Seiten, 23,01 EUR

Aus dem Amerikanischen von Henning Thies. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Bly, Robert: Schneewehen nördlich vom Haus. Snowbanks North of the House. Zweisprachige Ausgabe

Verlag im Wald, Rimbach 2007, ISBN 392920875X, Kartoniert, 163 Seiten, 14,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von Rüdiger Fischer. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen