Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Richard van Camp

Richard Van Camp, geboren 1971, ist ein Angehöriger der Dogrib-Indianer, eines Stamms im Norden Kanadas. Er schreibt Songs, Erzählungen, Gedichte. Seine Texte dokumentieren das Leben der "Nordmenschen", ein Leben in Armut und Ausgrenzung. Der Roman "Die ohne Segen sind" erschien 1996 und errang den begehrten Preis des Verbandes kanadischer Autoren; in Deutschland wurde das Buch mit dem "Jugendliteraturpreis 2001" ausgezeichnet.

Bücher von Richard van Camp

Camp, Richard van: Die ohne Segen sind. (Ab 14 Jahre)

Cover: Die ohne Segen sind

Ravensburger Buchverlag, Ravensburg 2000, ISBN 3473352055, Gebunden, 160 Seiten, 11,25 EUR

Aus dem Kanadischen von Ulrich Plenzdorf. Larry will vergessen, was war. Was sein Vater ihm antat und wozu seine Mutter nur schwieg. Larry will sein wie Johnny, so stark. Und er will lieben - das Mädchen Juliet. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Camp, Richard van: Dreckige Engel. Roman

Cover: Dreckige Engel

Aufbau Verlag, Berlin 2004, ISBN 3746620295, Taschenbuch, 170 Seiten, 7,50 EUR

Bearbeitet von Ulrich Plenzdorf. Aus dem kanadischen Englisch von Ulrich Plenzdorf. Die Indianerjungen Larry und Clarence berauschen sich an Drogen, Musik und Sex. Sie wollen Gutes tun und suchen auf den tristen Straßen Liebe und Freundschaft. Doch eines Tages werden aus Blutsbrüdern Feinde. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen