Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 10.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Otto Friedrich Bollnow

Otto Friedrich Bollnow, 1903 in Stettin geboren, studierte Mathematik und Physik bei Niels Bohr in Göttingen und Georg Misch und begann an einer Reformpädagogischen Schule zu unterrichten. 1933 unterstützte er das "Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler" und wurde 1937 Mitglied der NSDAP. Er lehrte als Professor Psychologie und Pädagogik und setzte nach 1945 seine Tätigkeit fort, zunächst in Mainz, dann in Tübingen, wo er Philosophie , Ethik und Pädagogik.

Bücher von Otto Friedrich Bollnow

Bollnow, Otto Friedrich: Lebensphilosophie und Existenzphilosophie. Schriften. Studienausgabe in zwölf Bänden. Band vier

Cover: Lebensphilosophie und Existenzphilosophie

Königshausen und Neumann Verlag, Wüzburg 2009, ISBN 3826041860, Gebunden, 305 Seiten, 25,00 EUR

Der Band zeigt das Spannungsfeld zwischen den Polen Leben und Existenz, in dem sich der Autor vor allem in der ersten Hälfte seiner Schaffenszeit bewegt. Er enthält neben den kleinen Monografien über Lebensphilosophie und Existenzphilosophie zwei Aufsätze über das Verhältnis des französischen Existentialismus zur deutschen ... mehr lesen
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Bollnow, Otto Friedrich: Das Wesen der Stimmungen. Schriften. Studienausgabe in zwölf Bänden. Band 1

Cover: Das Wesen der Stimmungen

Königshausen und Neumann Verlag, Würzburg 2009, ISBN 3826039300, Kartoniert, 226 Seiten, 22,00 EUR

Dieser erste Band der Studienausgabe enthält Bollnows Buch Das Wesen der Stimmungen (1941) sowie seine Aufsätze Die philosophische Anthropologie und ihre methodischen Prinzipien (1972) und Philosophische Anthropologie (1986). Das Wesen der Stimmungen erachtete Bollnow selbst rückschauend als sein Hauptwerk. Es setzt sich kritisch mit ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen