Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Nik Cohn

Nik Cohn wurde 1946 in London geboren, wuchs in Irland auf und lebt heute in den USA. Nach einer seiner Kurzgeschichten wurde der Film "Saturday Night Fever" gedreht. Auf Deutsch sind bisher seine Bücher "A Loo Bop A Wop Bop" (1971), "Rock Dreams" (1973) und "Das Herz der Welt" (1992) erschienen.

Bücher von Nik Cohn

Cohn, Nik: Manhattan Babylon. Roman

Cover: Manhattan Babylon

Carl Hanser Verlag, München 1999, ISBN 3446197753, Pappband, 286 Seiten, 20,35 EUR

Summer in the City: Schon um sieben Uhr in der Frühe hat es 90 Grad Fahrenheit in New York, in der ganzen Stadt brechen Brände aus, und an den Straßenecken verkünden Prediger die kommende Apokalypse. In Ferdousines Zoo mit den exotischen Vögeln und Schlangen treffen ein paar verirrte Seelen aufeinander: Kate Root, Hüterin des Zoos; Anna Crow, ... mehr lesen
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Cohn, Nik / Peellaert, Guy: Rock Dreams. Deutsch - Englisch - Französisch

Cover: Rock Dreams

Taschen Verlag, Köln 2003, ISBN 382282612X, Gebunden, 224 Seiten, 19,99 EUR

Vor dreißig Jahre schufen der Autor Nik Cohn zusammen mit dem Künstler Guy Peellaert diesen Fantasy-Tribut an den Rock'n'Roll und R'n'B. Mit surrealen Bildern und Texten malen sie eine imaginäre Welt, in der die Götter der damaligen Popmusik in den Kulissen ihrer eigenen Songs auftreten. Alle Helden der Gründergeneration ... mehr lesen
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Cohn, Nik: Triksta . Leben, Tod und Rap in New Orleans

Cover: Triksta

Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3446230548, Kartoniert, 264 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld. Eine Reportage über New Orleans Rap - erzählt von einer Ikone der Rock-'n'-Roll-Kritik. Nik Cohn, Erfinder eines ganz neuen journalistischen Stils, berichtet vom Leben und Sterben schwarzer Rapper in "Crescent City". Er begibt sich auf Talentsuche in den ärmsten, schwärzesten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen