Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Niall Ferguson
Ferguson, Niall: Politik ohne Macht. Das fatale Vertrauen in die Wirtschaft

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart - München 2001, ISBN 3421053405, Gebunden, 464 Seiten, 25,46 EUR
Aus dem Englischen von Klaus Kochmann. Niall Ferguson liefert eine historische Gesamtdeutung nach der Epochenzäsur 1989: Der demokratische Wohlfahrtsstaat ist für die eigentlichen Gefahren der Zukunft nicht gewappnet. Der freie Markt gilt vielen als die letzte und einzige Möglichkeit, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Spannungen auszugleichen. ... mehr lesen
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Ferguson, Niall: Die Geschichte der Rothschilds. Propheten des Geldes. 2 Bände

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2002, ISBN 3421053545, Gebunden, 1544 Seiten, 98,00 EUR
Aus dem Englischen von Irmela Arnsprenger und Boike Rehbein. Mit 24 meist farbigen Bildtafeln. In seinem Opus magnum erzählt Niall Ferguson die unglaubliche Geschichte des Aufstiegs der Familie Rothschild und die politischen, wirtschaftlichen und privaten Hintergründe ihrer Zeit als Propheten und Fürsten des Geldes. ... mehr lesen
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Ferguson, Niall: Das verleugnete Imperium. Chancen und Risiken amerikanischer Macht

Propyläen Verlag, Berlin 2004, ISBN 3549072139, Gebunden, 447 Seiten, 24,00 EUR
Die Welt, so Niall Ferguson in seinem Plädoyer, braucht eine auf freiheitliche Werte eingeschworene Führungsmacht. Doch Amerika, dem mächtigsten Imperium der Weltgeschichte, fällt es schwer, sich als solches zu begreifen und seiner globalen Verantwortung mit Nachdruck und langem Atem gerecht zu werden. Vor allem an der eigenen Ungeduld ... mehr lesen
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Ferguson, Niall: Krieg der Welt. Was ging schief im 20. Jahrhundert?

Propyläen Verlag, Berlin 2006, ISBN 3549072147, Gebunden, 987 Seiten, 29,90 EUR
Aus dem Englischen von K. D. Schmidt und Klaus Binder. Von den Konflikten am Vorabend des Ersten Weltkriegs bis zu den Nachbeben des Kalten Krieges - das 20. Jahrhundert war bei weitem das blutigste der Menschheitsgeschichte. Wie lassen sich Ausmaß und Intensität dieser Gewaltepoche erklären, ging es doch den meisten Menschen dank ... mehr lesen
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Ferguson, Niall: Der Aufstieg des Geldes. Die Währung der Geschichte

Econ Verlag, Berlin 2009, ISBN 3430200741, Gebunden, 368 Seiten, 24,90 EUR
Der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson nimmt uns mit auf eine spannende Reise: von den Handelsplätzen der Antike zu den boomenden Aktienmärkten Chinas, von den Geldverleihern des Mittelalters zur amerikanischen Immobilienblase. An ihrem Ende sehen wir die Welt mit anderen Augen: Der fulminante Aufstieg der Niederländischen Republik ... mehr lesen
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Ferguson, Niall: Der Westen und der Rest der Welt. Die Geschichte vom Wettstreit der Kulturen

Propyläen Verlag, Berlin 2011, ISBN 3549074115, Gebunden, 559 Seiten, 24,99 EUR
Alle reden vom Niedergang des Westens. Was aber hat ihm den Aufstieg ermöglicht? Vor 600 Jahren wäre niemand auf die Idee gekommen, dass die Europäer einmal die Welt beherrschen würden. Die Ming-Dynastie in China oder das Osmanische Reich im Nahen Osten waren hoch entwickelte Zivilisationen, als in Europa Pest, Krieg und Elend herrschten. ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





