Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Nellie Bly

Nellie Bly wurde 1864 als Elizabeth Jane Cochran in Pennsylvania, geboren. Mit einem Leser­brief gelang ihr 1885 der Einstieg in den Jour­na­lismus. Kurze Zeit später ging sie nach New York. Für Joseph Pu­litzers Zei­tung New York World ließ sie sich in eine Irren­anstalt einliefern und verfasste daraufhin die investigative Repor­tage "Ten Days in a Mad-House". Bald ­darauf erschien die ebenfalls sehr erfolgreiche Reiserepor­tage "Around the World in Seventy-Two Days", für die sie sich in der Tradition von Jules Vernes Romanhelden Phileas Fogg auf eine Weltreise begeben hatte. 1895 heiratete Bly den 70-jährigen Indus­triellen Robert Seaman, dessen Unter­nehmen sie nach seinem Tod 1904 leitete. Nach dessen Ban­k­­­­­rott kehrte sie zum Journalismus zurück und wurde 1914 Kriegskorrespondentin in Öster­reich. Nellie Bly starb 1922 an einer Lungen­ent­zündung.

Bücher von Nellie Bly

Bly, Nellie: Zehn Tage im Irrenhaus. Undercover in der Psychiatrie

Cover: Zehn Tage im Irrenhaus

Aviva Verlag, Berlin 2011, ISBN 3932338480, Gebunden, 192 Seiten, 18,50 EUR

Herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort von Martin Wagner. New York, 1887: Für ihren Auftrag bei der aufstrebenden Tageszeitung "New York World" soll Nellie Bly undercover aus der Frauenpsychiatrie auf Blackwell's Island berichten. Der Weg ins Irrenhaus erweist sich als Kinderspiel. Doch die Journalistin merkt schnell: Wer einmal ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen