Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Mahmud Darwish

Mahmud Darwish wurde 1941 in Barwa (Palästina) geboren und flüchtete 1948 in den Libanon. Nach der Gründung des Staates Israel kehrte er heimlich zurück. Sein Gedichtband "Ölbaumblätter" machte ihn in den sechziger Jahren berühmt. Wegen zunehmender Repression verließ Darwish 1970/71 Israel erneut und lebte jahrelang im Exil. Von 1987 bis 1993 war er Mitglied des Palästinensischen Nationalrats, 1988 war er Mitverfasser der Proklamation des Palästinensischen Staats. 1993 trat er wegen des Oslo-Abkommens aus der PLO aus. Heute lebt er in Amman und Ramallah. Mahmud Darwisch erhielt viele nationale und internationale Auszeichnungen, zuletzt den Lannan Cultural Freedom Prize (2001) und den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis (2003).

Bücher von Mahmud Darwish

Darwish, Mahmud: Ein Gedächtnis für das Vergessen. Beirut, August 1982

Cover: Ein Gedächtnis für das Vergessen

Lenos Verlag, Basel 2001, ISBN 3857873167, Gebunden, 211 Seiten, 18,87 EUR

Aus dem Arabischen von Kristina Stock. Nachwort von Hartmut Fähndrich. Machmud Darwisch gilt als der bedeutendste palästinensische Dichter der Gegenwart. In seinem Prosawerk "Ein Gedächtnis für das Vergessen" schildert Machmud Darwisch in einer dichten, poetischen, mitunter auch zynischen Sprache einen Tag im August 1982 in Beirut, während der ... mehr lesen
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Darwish, Mahmud: Wir haben ein Land aus Worten. Ausgewählte Gedichte 1986-2002. Arabisch und deutsch

Cover: Wir haben ein Land aus Worten

Ammann Verlag, Zürich 2002, ISBN 3250300136, Broschiert, 184 Seiten, 18,50 EUR

Aus dem Arabischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Stefan Weidner. Mahmud Darwish ist die wichtigste poetische Stimme Palästinas. Er verkörpert wie kein zweiter die geschundene Seele des palästinensischen Volkes. Seinem Schreiben liegt eine tiefe menschliche Überzeugung zugrunde: Das Notwendigste, um Krieg und ... mehr lesen
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Darwish, Mahmud: wo du warst und wo du bist. Gedichte

Cover: wo du warst und wo du bist

A1 Verlag, München 2004, ISBN 3927743712, Gebunden, 140 Seiten, 14,80 EUR

Aus dem Arabischen von Adel Karasholi. Mahmud Darwisch gilt als eine der wichtigsten poetischen Stimmen Palästinas und als einer der populärsten arabischen Lyriker der Gegenwart. Seine Gedichte werden wie Volkslieder gesungen, seine Lesungen ziehen Tausende in ihren Bann. Auch wenn Mahmud Darwisch als Symbol des palästinensischen Widerstands ... mehr lesen
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Darwish, Mahmud: Der Würfelspieler. Gedichte. Arabisch - Deutsch

Cover: Der Würfelspieler

A1 Verlag, München 2009, ISBN 3940666084, Gebunden, 92 Seiten, 12,80 EUR

"Während mehr als vier Dekaden war Darwish nicht nur eine Ikone der Palästinenser; er galt als der größte lebende Dichter arabischer Sprache schlechthin und als einer der bedeutendsten Innovatoren der arabischen Lyrik Vielleicht zum ersten Mal in der neueren Geschichte haben arabische Könige und Präsidenten den Tod ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen