Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ludwig Feuerbach

Ludwig Andreas Feuerbach, 1804 in Landshut geboren, studierte seit 1823 in Heidelberg evangelische Theologie und 1824-26 in Berlin bei Hegel. 1825 ging er von der Theologie zur Philosophie über, promovierte 1828 und habilitierte sich im gleichen Jahr in Erlangen. Seine 1830 anonym erschienene Schrift "Gedanken über Tod und Unsterblichkeit", in der er die persönliche Unsterblichkeit leugnete und die polizeilich beschlagnahmt wurde, entschied über Feuerbachs Zukunft, in der er keine Stellung als Professor fand. Darum verließ Feuerbach 1836 die akademische Laufbahn und lebte seit 1837 in völliger Zurückgezogenheit auf Schloss Ansbach. Bekannt wurde Feuerbach durch sein religionskritisches Hauptwerk "Das Wesen des Christentums" aus dem Jahre 1841. Feuerbachs Philosophie ist ein anthropologischer Materialismus und war von bedeutendem Einfluss auf die Hegelsche Linke, auf Karl Marx und Friedrich Engels. 1872 starb Feuerbach mit 64 Jahren in Reichenberg bei Nürnberg.

Bücher von Ludwig Feuerbach

Feuerbach, Ludwig: Ludwig Feuerbach: Gesammelte Werke. Band 13, Nachlass I: Erlangen 1829-32

Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3050028793, Gebunden, 379 Seiten, 49,80 EUR

Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Werner Schuffenhauer. Bearbeitet von Werner Schuffenhauer, Christine Weckwerth, Regina Steindl, Karl Roland Schreiber und Michaela Boenke unter Mitarbeit von Beate Behrens und Manuela Köppe. Die Vorlesung "Einleitung in die Logik und Metaphysik" (Band 13), hielt Feuerbach ... mehr lesen
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Feuerbach, Ludwig: Ludwig Feuerbach: Gesammelte Werke. Band 14, Nachlass II: Erlangen 1830-1832 - Vorlesungen über Logik und Metaphysik

Akademie Verlag, Berlin 2001, ISBN 3050027290, Gebunden, 558 Seiten, 64,78 EUR

Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Werner Schuffenhauer. Bearbeitet von Christine Weckwerth und Werner Schuffenhauer. Die Bände 14-16 dieser Werkausgabe enthalten Veröffentlichungen aus Feuerbachs handschriftlichem Nachlass. Ergänzend zu den bereits in Band 13 vorgelegten Vorlesungen wird hier der fragmentarisch ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen