Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 23.05.2012, 14.28 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Louis Paul Boon

Louis Paul Boon, geboren 1912 in Aalst (Ostflandern), arbeitete als Maler, Grafiker, Autolackierer und Journalist. 1942 erschien sein erster Roman "Die Vorstadt wächst", mit dem er auf einen Schlag bekannt wurde und dem sich eine umfangreiche Buchproduktion anschloss. "Der Kapellekensweg" gilt als sein wichtigstes Werk. Boon erhielt 1967 den Constantijn Huygens-Preis für sein Gesamtwerk und zweimal den belgischen Staatspreis.

Bücher von Louis Paul Boon

Boon, Louis Paul: Der Kapellekensweg. Oder der erste illegale Roman von Boontje

Cover: Der Kapellekensweg

Luchterhand Literaturverlag, München 2002, ISBN 363087133X, Gebunden, 574 Seiten, 26,00 EUR

Aus dem Niederländischen und mit einem Nachwort versehen von Gregor Seferens. Der Klassiker der niederländisch-flämischen Moderne: die verzweifelte Liebesgeschichte zwischen der kleinen Ondine und der großen Welt; ein Stück europäischer Geschichte als Roman einer Provinzstraße; Epos und Schelmenstück zugleich, ... mehr lesen
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Boon, Louis Paul: Menuett. Roman

Cover: Menuett

Alexander Verlag, Berlin 2012, ISBN 3895812501, Gebunden, 150 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Niederländischen von Barbara und Alfred Antkowiak. Einsamkeit, Isolation und Kälte: Ein Mann, seine Frau und ihr pubertierendes Dienstmädchen erzählen nacheinander von sich und ihren Beziehungen zueinander, die von gegenseitigem Beobachten und Belauern geprägt sind und in denen Nähe, Liebe Vertrauen unmöglich scheinen. Der Mann geht einer ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Zwei lachende Augen

23.05.2012: Die FAZ lässt sich in Fabio Genovesis "Fische füttern" von einem ungeküssten italienischen Jüngling bezaubern und von Andreas Rinke und Christian Schwägerl auf 11 drohende Kriege vorbereiten. Die NZZ liest Thomas Pogges leidenschaftliches politikphilosophisches Werk "Weltarmut und Menschenrechte" und folgt Beatriz Preciado durch das "Pornotopia" Hugh Hefners. Die SZ teilt Esther Kinskys Sehnsucht nach Leben. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen