Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Lizzie Doron

Lizzie Doron wurde 1953 in Tel Aviv geboren. In ihrem autobiografischen Debütroman "Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?" (2004) erzählt sie vom Israel der Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Leben ihrer Mutter, einer Überlebenden des Holocaust. Das Werk gehört in Israel inzwischen zur Schullektüre. Für ihr zweites Buch, "Ruhige Zeiten", 2005) wurde Doron mit dem von der Gedenkstätte Yad Vashem vergebenen Buchman-Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2007 erhielt sie den Jeanette-Schocken-Preis, den Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur.

Bücher von Lizzie Doron

Doron, Lizzie: Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?.

Cover: Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?

Jüdischer Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3633541993, Gebunden, 130 Seiten, 16,80 EUR

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Ihre Mutter Helena, das ist Elisabeths ganze Familie, sonst gibt es keine Verwandten. Und Helena ist nicht wie andere Mütter. Sie kommt von "dort", und hier, in Tel Aviv, im gerade entstandenen Staat Israel, versucht sie für sich und ihre Tochter ein neues Leben aufzubauen. Doch die ... mehr lesen
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Doron, Lizzie: Ruhige Zeiten. Roman

Cover: Ruhige Zeiten

Jüdischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3633542183, Gebunden, 175 Seiten, 16,80 EUR

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Leale, die Maniküre, arbeitet seit über dreißig Jahren im kleinen Friseursalon von Sajtschik. Nach dessen Tod bricht ihre Welt auseinander, nicht das erste Mal. "Der Krieg hat uns die Familie und die Verwandten genommen, und die Zeit, die vergeht, nimmt uns die Nachbarn und die Freunde." ... mehr lesen
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Doron, Lizzie: Der Anfang von etwas Schönem. Roman

Cover: Der Anfang von etwas Schönem

Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3633542272, Gebunden, 257 Seiten, 18,80 EUR

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Dass am Ende einer Sendung im israelischen Rundfunk plötzlich ein "Schlager aus dem Lager" gespielt wird, hat Folgen. Und eine Vorgeschichte: Die dafür verantwortliche Amalia Ben Ami ist mit dem Lied "Schweig still, mein Kind, hier wachsen Gräber" aufgewachsen, ebenso ... mehr lesen
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Doron, Lizzie: Es war einmal eine Familie. Roman

Cover: Es war einmal eine Familie

Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3633542353, Gebunden, 142 Seiten, 16,80 EUR

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler.  Tel Aviv, Anfang der neunziger Jahre: Helena, Elisabeths Mutter, ist gestorben. Während der Schiva, der sieben Trauertage, ist Elisabeth wieder in dem kleinen Viertel, in dem sie in den fünfziger und sechziger Jahren aufgewachsen ist, ein Viertel, in dem Überlebende der Shoah versuchten, ... mehr lesen
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Doron, Lizzie: Das Schweigen meiner Mutter. Roman

Cover: Das Schweigen meiner Mutter

dtv, München 2011, ISBN 3423248955, Taschenbuch, 220 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler. Ein Photo. Ein Garten, Tel Aviv, fünfziger Jahre. Im Vordergrund ein kräftiges kleines Mädchen, den Blick in die Kamera gerichtet, einen zweifelnden oder auch verzweifelten Blick, vielleicht blendet aber auch nur die Sonne. Im Hintergrund ein Gebüsch, und dort, eingerahmt von einem kleinen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen