Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Lew Besymenski

Lew Besymenski, geboren 1920, war während des Zweiten Weltkrieges Dolmetscher und Aufklärungsoffizier in den Stäben der Sowjetmarschälle Rokossowski und Shukow. In dieser Funktion nahm er an den Schlachten um Stalingrad, Orel, Kursk, Warschau und Berlin sowie an Vernehmungen der Generäle Paulus, Dönitz, Keitel, Jodl und Warlimont teil. Nach dem Krieg wurde er Historiker und Journalist. Er arbeitet bis heute für die Moskauer Zeitschrift "Nowoje Wremja". Besymenski schrieb mehrere Bücher über den Zweiten Weltkrieg und den Faschismus sowie über Raoul Wallenberg (mit Ulrich Völklein veröffentlichte er 2000 bei Steidl "Die Wahrheit über Raoul Wallenberg"). Seit 1985 gehört er dem Beirat des Zentrums für Studien zur Deutschen Geschichte in Moskau an, 1999 erhielt er eine Professur für Militärgeschichte an der Akademie für Militärwissenschaften.

Bücher von Lew Besymenski

Besymenski, Lew / Völklein, Ulrich: Die Wahrheit über Raoul Wallenberg.

Steidl Verlag, Göttingen 2000, ISBN 388243712X, Taschenbuch, 220 Seiten, 10,12 EUR

Wenige Menschen werden bereits zu Lebzeiten eine Legende ihrer selbst. Der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg gehört ganz gewiss zu diesen Ausnahmeerscheinungen. Mit außergewöhnlichem Mut arbeitete er 1944 in Budapest gegen die Vernichtungspläne der Deutschen an und bewahrte tausende Juden vor dem Tod. Im Januar 1945 wurde er vom sowjetischen ... mehr lesen
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Besymenski, Lew: Stalin und Hitler. Das Pokerspiel der Diktatoren

Cover: Stalin und Hitler

Aufbau Verlag, Berlin 2002, ISBN 3351025394, Gebunden, 488 Seiten, 25,00 EUR

Aus dem Russischen von Hilde und Helmut Ettinger. Was führte 1937/38 zur brutalen "Enthauptung" der Roten Armee? Lew Besymenskis Antworten auf diese und andere Fragen geben neuen Aufschluss über die außenpolitischen Strategien der europäischen Staaten sowie interne Machtkämpfe in Berlin und Moskau. In diesem Buch ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen