Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Bücher von Laszlo Darvasi
Darvasi, Laszlo: Herr Stern. Novellen


Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518124765, Kartoniert, 226 Seiten, 12,00 EUR
Aus dem Ungarischen von Heinrich Eisterer. Es gibt Geschichten, die man nie wieder vergisst. Ein Förster findet im Wald einen menschlichen Arm, in die Erde gekrallt, noch warm, er muß mit ungeheurer Kraft ausgerissen worden sein - doch der dazugehörige Körper bleibt unauffindbar. Bevor im buchstäblich letzten Satz der Novelle... mehr lesen
Darvasi, Laszlo: Die Hundejäger von Loyang. Chinesische Geschichten


Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414275, Gebunden, 168 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Ungarischen von Heinrich Eisterer. Eines Tages tauchen Hunde in der Stadt auf. Sie bedrohen die Frau des Färbers Wu auf dem Heimweg, erwürgen die Schafe und beißen ein Kind tot. Ihre vom Mondlicht vergrößerten, unheimlichen Schatten huschen des Nachts durch die Straßen, als hätten Dämonen die Stadt... mehr lesen
Darvasi, Laszlo: Eine Frau besorgen. Kriegsgeschichten


Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 351812448X, Taschenbuch, 181 Seiten, 10,00 EUR
Aus dem Ungarischen von Terezia Mora und Agnes Relle. Nach der Beendigung seines Romans Die Legende von den Tränengauklern kehrte Darvasi zur kurzen Prosaform zurück. Es entstand ein Zyklus von Erzählungen, die zum Besten, aber auch Bittersten gehören, was er bisher geschrieben hat. Das Buch spielt während des Bosnien-Krieges... mehr lesen
Darvasi, Laszlo: Die Legende von den Tränengauklern. Roman


Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518412841, Gebunden, 576 Seiten, 25,46 EUR
Aus dem Ungarischen von Heinrich Eisterer. Der Roman spielt zur Zeit der türkischen Besetzung Ungarns im 16. und 17. Jahrhundert. Der Erzähler, unverkennbar mit den Tränengauklern im Bunde, heftet sich an die Fersen Franz Pillingers, eines Jungen mit struppigem Haar und schwermütigem Blick, der seine Eltern bei der Belagerung von... mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Yoram Kaniuk: 1948
Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. Mit historischer Karte, Zeittafel, Glossar und einem … mehr lesen
Archiv: Bücherschauen
Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme
18.05.2013: Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dienstleistungswürfel
08.05.2013: William T. Vollmann setzt das Schostakowitsch-Prinzip in Literatur um. Alain Mabanckou führt uns ins Trois-Cents-Viertel Brazzavilles. Jochen Schmidt führt uns im Sommer 89 ins Ferienlager Schneckenmühle. David Gilmour sucht Italien, Kathrin Passig experimentiert mit neuen Technologien. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai.
Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen
Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





