Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Laszlo Darvasi

Laszlo Darvasi, 1962 in der kleinen Stadt Törökszentmiklos (Türkensanktnikolaus) in der Nähe von Budapest geboren, verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Szeged, einer Universitätsstadt im Süden des Landes, direkt an der serbischen Grenze. 1986 schloss er dort sein Studium an der Pädagogischen Akademie mit dem Diplom ab und unterrichtete bis 1989 in verschiedenen Grundschulen. Danach wandte er sich dem Journalismus zu: er ist Mitarbeiter einer Szegeder Tageszeitung, war 1990 Gründungsmitglied der Literaturzeitschrift "Pompeji" und ist seit 1993 Redakteur der Budapester Literaturzeitschrift "Elet es Irodalom". Seine Sujets sind Fußballreportagen, TV-Kritik, Feuilletons (unter dem Psyeudonym Sziv Ernö = Erwin Herz). Laszlo Darvasi lebt heute in Budapest.

Bücher von Laszlo Darvasi

Darvasi, Laszlo: Die Legende von den Tränengauklern. Roman

Cover: Die Legende von den Tränengauklern

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518412841, Gebunden, 576 Seiten, 25,46 EUR

Aus dem Ungarischen von Heinrich Eisterer. Der Roman spielt zur Zeit der türkischen Besetzung Ungarns im 16. und 17. Jahrhundert. Der Erzähler, unverkennbar mit den Tränengauklern im Bunde, heftet sich an die Fersen Franz Pillingers, eines Jungen mit struppigem Haar und schwermütigem Blick, der seine Eltern bei der Belagerung von ... mehr lesen
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Darvasi, Laszlo: Die Hundejäger von Loyang. Chinesische Geschichten

Cover: Die Hundejäger von Loyang

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414275, Gebunden, 168 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Ungarischen von Heinrich Eisterer. Eines Tages tauchen Hunde in der Stadt auf. Sie bedrohen die Frau des Färbers Wu auf dem Heimweg, erwürgen die Schafe und beißen ein Kind tot. Ihre vom Mondlicht vergrößerten, unheimlichen Schatten huschen des Nachts durch die Straßen, als hätten Dämonen die Stadt ... mehr lesen
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Darvasi, Laszlo: Eine Frau besorgen. Kriegsgeschichten

Cover: Eine Frau besorgen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 351812448X, Taschenbuch, 181 Seiten, 10,00 EUR

Aus dem Ungarischen von Terezia Mora und Agnes Relle. Nach der Beendigung seines Romans Die Legende von den Tränengauklern kehrte Darvasi zur kurzen Prosaform zurück. Es entstand ein Zyklus von Erzählungen, die zum Besten, aber auch Bittersten gehören, was er bisher geschrieben hat. Das Buch spielt während des Bosnien-Krieges ... mehr lesen
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Darvasi, Laszlo: Herr Stern. Novellen

Cover: Herr Stern

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518124765, Kartoniert, 226 Seiten, 12,00 EUR

Aus dem Ungarischen von Heinrich Eisterer. Es gibt Geschichten, die man nie wieder vergisst. Ein Förster findet im Wald einen menschlichen Arm, in die Erde gekrallt, noch warm, er muß mit ungeheurer Kraft ausgerissen worden sein - doch der dazugehörige Körper bleibt unauffindbar. Bevor im buchstäblich letzten Satz der Novelle ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen