Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karl Barth

Karl Barth, reformierter schweizerischer Theologe, geboren 1886 in Basel, Bruder von Heinrich Barth; seit 1935 Professor in Basel. In Ablehnung des neuprotestantischen Religionsbegriffs fasste Barth Religion und christliche Offenbarung als Gegensätze auf; Thema der Theologie ist Gott und nicht die menschliche Religion (so in "Römerbrief" 1919 und verändert 1922). Glaube wird paradox als "unmögliche Möglichkeit" verstanden. Seine Lehre fasste Barth in Auseinandersetzung mit der kirchlichen Überlieferung in seinem vielbändigen Werk "Die kirchliche Dogmatik" (1932 ff.) zusammen. Barth beeinflusste stark die Auseinandersetzung der evangelischen Kirche mit dem Nationalsozialismus und griff nach 1945 mehrfach in kirchliche und politische Fragen durch seine Schriften ein. Er starb 1968 in Basel.

Bücher von Karl Barth

Barth, Karl: Karl Barth Gesamtausgabe. Band 35. Offene Briefe 1909-1935

Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2001, ISBN 3290171647, Gebunden, 395 Seiten, 58,80 EUR

Herausgegeben von Diether Koch. ... mehr lesen
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Barth, Karl: Karl Barth Gesamtausgabe. Band 36. Offene Briefe 1935-1942

Cover: Karl Barth Gesamtausgabe. Band 36

Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2001, ISBN 3290172139, Gebunden, 471 Seiten, 58,80 EUR

Herausgegeben von Diether Koch. ... mehr lesen
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Barth, Karl: Karl Barth: Briefe des Jahres 1933.

Cover: Karl Barth: Briefe des Jahres 1933

Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2004, ISBN 3290173186, Paperback, 683 Seiten, 30,00 EUR

Herausgegeben von den Karl Barth-Forschungsstelle Göttingen unter der Leitung von Eberhard Busch. Das Jahr 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten war für den damaligen Bonner Theologieprofessor Karl Barth ein Jahr der Entscheidungen. Das dokumentiert eindrucksvoll die Sammlung seiner Briefe aus diesem Jahr. Die Entscheidungen ... mehr lesen
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Barth, Karl / Kirschbaum, Charlotte von: Karl Barth Gesamtausgabe. Band 45. Karl Barth - Charlotte von Kirschbaum: Briefwechsel. Band 1: 1925-1935

Cover: Karl Barth Gesamtausgabe. Band 45

Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2008, ISBN 3290174360, Gebunden, 450 Seiten, 100,00 EUR

Herausgegeben von Rolf-Joachim Erler. Im Sommer 1925 begegnete Karl Barth der Münchner Krankenschwester Charlotte von Kirschbaum, die dann für mehr als 40 Jahre die engste Begleiterin seines Lebens und seines Werks werden sollte. Emphatisch sagte Barth 1950 von ihr: "Ich weiss, was es heisst, eine Hilfe zu haben." Der Briefwechsel ... mehr lesen
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Barth, Karl: Karl Barth Gesamtausgabe. Band 47. Der Römerbrief 1922 (Zweite Fassung)

Cover: Karl Barth Gesamtausgabe. Band 47

Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2010, ISBN 3290175626, Gebunden, 836 Seiten, 125,00 EUR

Karl Barths zweite, völlig neu geschriebene Fassung der Auslegung des Römerbriefs ist das Gründungsdokument der Dialektischen Theologie. Sie hat eine neue Epoche eingeleitet: eine Theologie in der Moderne. Hatte die erste Fassung von 1919 noch "durch das Historische hindurchsehen wollen in den Geist der Bibel", so will die 1922 ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen