Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

John D. Fitzgerald

John Dennis Fitzgerald, geboren 1906 oder 1907 in der Stadt Price im amerikanischen Bundesstaat Utah, verließ seine Heimat als Achtzehnjähriger, um Schlagzeuger in einer Jazzband zu werden. Er arbeitete als Bankangestellter und für eine Stahlfirma und veröffentlichte 1955 seinen ersten Roman, in dem er seine Familie porträtierte. Neben knapp 300 Zeitungsartikeln publizierte er Gedichte, autobiografische Romane für Erwachsene, Lehrbücher für angehende Schriftsteller sowie insgesamt acht Bände der Kinderbuchserie über "Mein genialer Bruder und ich". Fitzgerald starb 1988 - im selben Jahr wie sein älterer Bruder Tom, den er als "Genie" verewigt hatte.

Bücher von John D. Fitzgerald

Fitzgerald, John D.: Mein genialer Bruder und ich. (Ab 9 Jahre)

Cover: Mein genialer Bruder und ich

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 3596854121, Gebunden, 264 Seiten, 12,95 EUR

Aus dem Amerikanischen von Sylke Hachmeister. Mit Bildern von Katrin Engelking. Eine Familie in der amerikanischen Provinz vor rund hundert Jahren: Der Vater ist Verleger und alleiniger Autor der Lokalzeitung, die Mutter hält liebevoll und klug die Familie zusammen, und die drei Söhne erleben ein Kleinstadtabenteuer nach dem anderen. Zwei ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen